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Erdbeben PakistanDer Schrecken weicht der Hoffnung

14-08-2007

Schätzungsweise 80.000 Tote, 100.000 Verletzte und fast 4 Millionen Obdachlose forderte das schwere Erdbeben in Pakistan/Indien Anfang Oktober vergangenen Jahres. Nach dem verspäteten Wintereinbruch im Dezember ist entgegen den allgemeinen Befürchtungen keine zweite Todeswelle eingetreten. Die Überlebenden des Erdbebens schöpfen mit Besserung der Witterungsverhältnisse langsam wieder Hoffnung. So auch Abdul Rafiq aus einem Flüchtlingscamp in Muzaffarabad: „Mit meinem Sohn kann ich nun zu unserem zerstörten Haus gehen, um es so herzurichten, dass wir bald wieder darin leben können.“ Viele männliche Familienmitglieder verlassen wie er tagsüber die Notunterkünfte, um ihre Häuser wieder aufzubauen, abends kehren sie zurück.

In der akuten Nothilfephase bis Ende Januar haben Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft über 350.000 Menschen medizinisch versorgt, etwa 56.000 Familien erhielten das Nötigste zum Überleben: Bekleidung, Decken, Schlafmatten, Kochsets, Öfen. An die Menschen ohne Obdach verteilten die Organisationen Werkzeuge, Plastikplanen, Wellbleche und mehrere tausend Zelte.

Auch in anderen Regionen des Erdbebengebiets hat der Wiederaufbau begonnen, ein Zeichen der Hoffnung für ein armes Land.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

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