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Katastrophen SüdostasienWorld Vision Mitarbeiter in Indonesien befürchten große Katastrophe

30-09-2009

Erdbeben SumatraNach dem schweren Erdbeben vor der Küste West-Sumatras berichten Augenzeugen in Padang von schweren Schäden in der Stadt. Viele Gebäude seien eingestürzt, Strassen unpassierbar, Brücken zusammengebrochen. Das Elektrizitäts- und das Kommunikationsnetz funktionierten nicht mehr. Viele Menschen verbringen die Nacht im Dunkeln auf den Straßen, da sie Angst haben, in ihre Häuser zurückzugehen. Auch der Flughafen soll teilweise zerstört worden sein.

Mitarbeiter von World Vision in Jakarta stehen mit Einwohnern von Padang in Kontakt. Programmkoordinatorin Amelia F. Merrick sagte: „Wir machen uns sehr große Sorgen. Was wir aus Padang hören, klingt nicht gut.“

Das Erdbeben erschütterte die Region nahe Padang vor wenigen Stunden um 17:15 Uhr Ortszeit. Jimmy Nadapdap, World Vision Direktor für Katastrophenvorsorge, erläuterte: „Wir stehen bereit, morgen früh Mitarbeiter des Katastrophenteams in die betroffene Region auszufliegen. Es ist von großer Wichtigkeit, dass nach einem Erdbeben den Opfern so schnell wie möglich geholfen wird. In der Regel brauchen die Menschen dringend medizinische Versorgung, Wasser und etwas zu essen. Da offenbar viele Häuser zusammengebrochen sind, werden außerdem Zelte und Decken benötigt. Große Sorgen machen wir uns um die Kinder, die in so einer Situation besonders betroffen sind.“

Das Epizentrum des heutigen Bebens lag etwa 30 km vor Padang. Es ist das zweite Erdbeben innerhalb von 30 Tagen, das die Region erschüttert. Das erste ereignete sich am 2. September.

Seit etwa 50 Jahren arbeitet World Vision in Indonesien, vorwiegend in sogenannten Regionalentwicklungsprojekten.

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die Menschen in Südostasien:

Spenden-Stichwort: Katastrophen Südostasien
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30

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