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Katastrophen SüdostasienErdbeben auf Sumatra trifft mehr als eine halbe Million Menschen

01-10-2009

Erdbeben Indonesien: zerstörtes KrankenhausNach den verheerenden Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra planen die Hilfsorganisationen im Land umfangreiche Nothilfe-Maßnahmen. Bei einem Koordinierungstreffen heute in Padang gab es erste Abstimmungsprozesse. Die indonesische Regierung begrüßte die internationale Unterstützung. Nach offiziellen Schätzungen sind bei der Katastrophe mehr als 500 Menschen getötet worden, 600.000 Menschen sollen betroffen sein.

Die Hilfsorganisation World Vision arbeitet eng mit der Regierung, der UN und anderen Partnern zusammen. Morgen wird ein zweites Hilfsteam in Padang erwartet. Die Mitarbeiter werden so schnell wie möglich mit der Verteilung von Hilfsgütern beginnen: Decken, Schlafmatten, Kochutensilien, Hygienesets mit Seife und Zahnbürsten.

„Die Wasserversorgung wird in den nächsten Tagen ein entscheidender Faktor“, sagt Amelia Merrick, Nothilfe-Koordinatorin von World Vision. Sauberes Trinkwasser sei für die obdachlos Gewordenen und vor allem für Kinder sehr wichtig, um Krankheiten zu vermeiden. Etliche Krankenhäuser sind nach Angaben der Wold Vision-Mitarbeiter durch die Erdbeben schwer beschädigt. Kranke und Verletzte können nur teilweise medizinisch versorgt werden.

Die rund 900.000 Menschen in der Hafenstadt Padang sowie die Bewohner von elf umliegenden Bezirken waren gestern Abend und heute früh von zwei schweren Erdbeben überrascht worden. Viele sind ohne ein Dach über dem Kopf und müssen auch die kommende Nacht bei starkem Regen im Freien verbringen. Heftige Nachbeben jagen den Familien immer wieder Angst ein.

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