Flut Afrika 2007Johanniter helfen Betroffenen im Tschad

24-09-2007

Die Johanniter erweitern ihre Hilfe für die Menschen im Tschad. Sie werden an die Opfer der Flutkatastrophe im Südwesten des Landes unter anderem Moskitonetze verteilen, um die Malaria-Gefahr einzudämmen. Gebraucht werden neben Moskitonetzen vor allem Decken, denn nachts wird es kalt, Matten und Kochgeschirr. Mittelfristig muss über Nahrungsmittelhilfe nachgedacht werden.

Dr. Martin Weicker, Programmkoordinator der Johanniter im Tschad: „Ich war in den Dörfern im Südwesten unterwegs. Felder und Häuser stehen unter Wasser. Da, wo die Flut zurückgegangen ist, sind von den Gehöften nur noch Lehmhügel übrig geblieben. Allein in der Region Mayo-Kebbi haben 3000 Menschen alles verloren. Bei meiner Arbeit hier werde ich an die Elbeflut erinnert: Vor fünf Jahren koordinierte ich zwei Wochen lang im sächsischen Torgau Hilfsmaßnahmen.“

Die Johanniter engagieren sich seit längerem im Tschad. So unterstützen sie im Südwesten ein Krankenhaus und mehrere Gesundheitsstationen bei der Malaria-Prophylaxe und – behandlung. Im Osten des Landes verteilten sie an 20 000 Vertriebene Decken.

Dr. Martin Weicker beantwortet gern Ihre Fragen zur Situation im Tschad. Interviews werden über die Johanniter-Pressestelle in Berlin Telefon 030-26997-361/-360 vermittelt.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt als Mitglied von Aktion Deutschland Hilft e.V. (ADH), einem Bündnis von zehn deutschen Hilfsorganisationen, den ADH-Spendenaufruf:

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
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