Flut Afrika 2007HELP stellt 20.000 Euro für Flutopfer in Afrika bereit

19-09-2007

Angesichts der verheerenden Überschwemmungen in weiten Teilen Afrikas hat HELP – Hilfe zur Selbsthilfe heute zunächst 20.000 Euro aus seinem Nothilfefonds bereit gestellt. Mitarbeiter der Organisation sind auf dem Weg nach Burkina Faso und Uganda um die Hilfe umzusetzen.

Von den schlimmsten Überschwemmungen seit Menschengedenken sind in 17 Ländern der Sahel-Zone mehrere Millionen Menschen betroffen. Besonders schwer wüten die Fluten in Uganda, wo bisher 300.000 Menschen obdachlos wurden. Bis Mitte Oktober werden weitere Regenfälle erwartet, weshalb sich die Lage weiter verschärfen wird.

Auch in Westafrika leiden die Menschen bereits seit Wochen unter den anhaltenden, ungewöhnlich starken Regenfällen. So sind in Burkina Faso 40.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen. Ein großer Teil der Ernte wurde vernichtet, so dass in den nächsten Monaten mit Hungersnöten zu rechnen ist. HELP-Mitarbeiterin Kristina Rauland, die zurzeit in HELP-Projekten im benachbarten Niger tätig ist, wird am Donnerstag in Burkina Faso eintreffen, um dort mit lokalen Partnern Nothilfeprojekte einzuleiten.

HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. ist eine von zehn Mitgliedsorganisationen des Bündnisses "Aktion Deutschland Hilft", die bei Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Um Spenden wird deshalb auf das gemeinsame Aktionskonto gebeten:

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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