Erdbeben IranMalteser helfen mit Rettungshunden und Medikamenten

27-12-2003

Nur 20 Stunden nach dem verheerenden Erdbeben vom 26. Dezember 2003 schicken die Malteser ein Rettungsteam mit einem Arzt, zwei Rettungsassistenten, drei Suchhunden mit Hundeführern und zwei Technikern in die südiranische Stadt Bam.

In den Krankenhäusern von Bam und Kerman ist die medizinische Versorgung katastrophal. Der Malteser-Arzt Dr. Frank Marx: "Es fehlt an Ärzten und Krankenpflegepersonal, zudem macht sich der Mangel an Medikamenten – Schmerzmitteln und Antibiotika – deutlich bemerkbar."

Schon kurz nach dem Erdbeben trifft eine erste Hilfslieferung der Malteser in Bam ein: Zwei so genannte "Emergency Health Kits" mit 1,8 Tonnen Medikamenten und Verbandsmaterial. Eine zusätzliche Lieferung Antibiotika und Schmerzmittel werden von Malteser Mitarbeitern direkt vor Ort übergeben und von der iranischen Hilfsorganisation Roter Halbmond an die bedürftigen Menschen und an die Krankenhäuser verteilt. Nach der akuten Nothilfe-Phase bereiten Malteser nun weitere Hilfen für die zerstörte Region vor. Auch hier arbeiten die Malteser eng mit dem Technischen Hilfswerk zusammen.

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