Erdbeben IranADRA verteilt Hilfsgüter an die Erdbebenopfer im Iran

30-12-2003

ADRA verteilt Hilfsgüter an die Erdbebenopfer im Iran

Nach der Lebensrettung kommt die Überlebenshilfe

Nach dem Abschluss der Rettungsarbeiten konzentriert sich ADRA Deutschland nun auf die Überlebenshilfe für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Bam. Am 1. Januar begann die Verteilung von dringend benötigten Zelten, Decken, Matratzen und Winterjacken. Petroleum-Heizöfen, auf denen man auch kochen kann, sollen Menschen und Mahlzeiten wärmen. Das nötige Zubehör und die Lebensmittel wurden nach klaren Absprachen mit dem Roten Halbmond an eintausend Personen ausgegeben. Ein ehemaliges Gesundheitszentrum in Bam dient den ADRA- Helfern als Einsatzzentrale sowie als Lager- und Verteilzentrum. Lokale ADRA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unterwegs, um die Opfer und ihre Belange in Listen zu erfassen, damit auch entsprechend des aktuellen Bedarfs gezielt geholfen werden kann. Die Hilfsgüter werden direkt im Land gekauft. "Das spart Transportkosten, die wir hier schon in konkrete Hilfe umsetzen können", meldet Projektleiter Frank Brenda, der sich besonders über die Mitarbeit einheimischer Helfer freut. Sie können in der Landessprache besser auf die Menschen eingehen und ihnen Beistand leisten. Als Nächstes wird die Verteilung von Hygiene Paketen (Seife, Waschmittel, Unterwäsche, Watte usw.) an die Überlebenden vorbereitet. Auch die Errichtung von Latrinen ist dringend erforderlich, um das Ausbrechen von Krankheiten zu verhindern. Die traumatisierten Menschen im Erdbebengebiet brauchen neben Kleidung und Nahrung auch seelischen Beistand. ADRA plant in diesem Bereich tätig zu werden. Damit die obdachlos Gewordenen den Winter erst einmal überstehen können, werden sowohl von ADRA Deutschland als auch von weiteren Mitgliedern des Hilfsbündnisses Aktion Deutschland Hilft Programme zur Überlebenshilfe vorbereitet.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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