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Ebola WestafrikaEbola: Das Virus muss weiter bekämpft werden

14-11-2014

Im Bild – von rechts nach links: Botschafterin Ethel Davis, Thomas Laackmann, medizinischer Leiter I.S.A.R. Germany, Bernd Pastors, Vorsitzender von action medeor und Aktion Deutschland Hilft, Dr. Ulrike Schneider, Else Kröner-Fresenius-Stiftung, Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft

Rund 9 Monate wütet die Ebola-Epidemie bereits in Westafrika. Vor allem die Menschen in Liberia, Sierra Leone und Guinea sind betroffen. Laut letzten Berichten der WHO liegt die erfasste Anzahl der mit Ebola infizierten Menschen bei rund 14.100. Über 5.100 Betroffene sind an dem Virus gestorben.

Die Lage in den von Ebola betroffenen Ländern bleibt auch weiterhin kritisch, denn die Epidemie konnte noch nicht eingedämmt werden. Es sind vor allem die Lebensbedingungen in den Krisenregionen, die eine weitere Ausbreitung fördern. Neben der medizinischen Betreuung von Infizierten und Verdachtsfällen spielt Hilfe in Form von Umsetzung großangelegter Präventionsmaßnahmen eine wichtige Rolle im Kampf gegen Ebola. Nur sie können letztendlich dazu beitragen, die Ausbreitung zu stoppen. Die Ausgabe von medizinischem Material, wie Schutzanzügen und Handschuhen, oder die Ausbildung medizinischer Fachkräfte ist dabei genauso wichtig wie die Aufklärung der Bevölkerung über Ansteckung und Hygiene und die Ausgabe von Hygieneartikeln.

Auch die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft arbeiten auf den Gebieten der präventiven Hilfe. So hat zum Beispiel action medeor in Kooperation mit einer Partnerorganisation zwei Isolierstationen mit insgesamt 44 Betten im liberianischen Monrovia aufgebaut und Ende Oktober eröffnet. ADRA unterstützt ebenfalls in Monrovia das Cooper Hospital mit medizinischem Equipment, Schutzkleidung sowie Hygieneprodukten und arche noVa hat hier mit einem lokalen Partner ein Projekt im Bereich Aufklärungsarbeit und Versorgung mit Nahrungsmitteln, Desinfektionskits und Schutzkleidung von Infizierten abgeschlossen. Auch in Sierra Leone, Guinea, Mali und Gambia versorgt Aktion Deutschland Hilft die vielen Betroffenen mit medizinischer Hilfe, Hygieneartikeln, Lebensmitteln, Trinkwasser und führt große Aufklärungskampagnen durch.

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