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NewsTote nach Hochwasser auf den Salomonen

07-04-2014

Der im Südpazifik liegende Inselstaat der Salomonen wurde am Donnerstagabend Ortszeit von einer schweren Flutkatastrophe heimgesucht. Nach heftigen Regenfällen trat der Fluß Matanikau über die Ufer. In der Hauptstadt Honiara wurden Häuser und Autos von den Fluten weggeschwemmt, mehrere Brücken wurden beschädigt.

Laut UN sind bisher 19 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt 52.000 Menschen sollen von der Katastrophe betroffen sein. Viele von ihnen mussten ihre Häuser verlassen und werden momentan in den errichteten Evakuierungszentren registriert. Über eine halbe Million Menschen leben auf der Inselgruppe, die Hälfte von ihnen sind Kinder.

Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen, da große Teile der Infrastruktur zerstört sind. Hinzu kam am Freitagabend ein Erdbeben der Stärke 6,0, durch das die Inselbewohner erneut in Schrecken versetzt wurden. Die Inseln der Salomonen liegen auf dem pazifischen Feuerring und werden immer wieder von Erdbeben heimgesucht.

Erste Verteilungen von Lebensmitteln wurden bereits durchgeführt. Dennoch ist der Bedarf an weiteren Hilfsgütern groß. So wird befürchtet, dass sich als Folge des mangelnden Zugangs zu sauberem Wasser und den schlechten hygienischen Bedingungen in den nächsten Wochen Krankheiten wie Dengue Fieber verbreiten. Auch unser Bündnispartner World Vision ist vor Ort aktiv und wird bis Ende dieser Woche 6000 Menschen mit Moskitonetzen, Matratzen, Bettlaken und weiteren Hilfsgütern versorgen.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

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