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NordirakNordirak: Lage der Flüchtlinge bleibt dramatisch

08-09-2014

Help fordert Ausweitung der humanitären Hilfe

Die Situation der rund 150.000 Menschen, die sich in Zakho (Region Dohuk) vor den Milizen des „Islamischen Staates“ (IS) in Sicherheit gebracht haben, ist nach wie vor kritisch. Help-Nothilfekoordinator Friedhelm Simon berichtet: „Die Lage der Flüchtlinge bleibt dramatisch. Es fehlt ihnen an allem: Nahrungsmitteln, Kleidung und Unterkunft. Diesen Menschen wird durch die Lieferung von Waffen nicht unmittelbar geholfen. Um ihr Überleben zu sichern, benötigen wir dringend auch eine Ausweitung der humanitären Hilfe.“

Help hat in Zakho mit der Verteilung von warmen Mahlzeiten an rund 5.000 Flüchtlinge begonnen. Zweimal täglich erhalten die Familien eine Suppe, Reis und Gemüse. Zusätzlich laufen die Verteilungen von Nahrungsmittelpaketen an rund 14.000 Flüchtlinge weiter.

Das Help-Nothilfeteam überprüft ferner die Situation der Flüchtlinge in den Schulen von Zakho. Dort sind derzeit rund 40.000 Flüchtlinge notdürftig untergebracht. Ende Oktober müssen die Einrichtungen geräumt werden, weil die Schule beginnt. „Noch gibt es in Zakho keine Flüchtlingslager als Ausweichquartiere für diese Menschen“, erklärte Friedhelm Simon in Zakho.

Help leistet seit Mitte August Nothilfe für intern Vertriebene im Nordirak. Nothilfekoordinator Friedhelm Simon begleitet seitdem die Hilfsmaßnahmen in Zakho. Neben der Versorgung mit Nahrungsmitteln wurde auch der Bedarf nach medizinischer Hilfe geprüft.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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