von Help - Hilfe zur Selbsthilfe
Vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela steigt die Zahl der Toten und Verletzten weiter an, Zehntausende Menschen werden noch vermisst.
“Die Zeit rennt”
“Allein in Caracas sind rund zwei Millionen Menschen betroffen. Viele haben durch das Erdbeben alles verloren. Falls es noch Überlebende unter den Trümmern geben sollte, zählt für sie jetzt jede Sekunde. Aus unserer Erfahrung von früheren Erdbeben wissen wir, dass nur circa zehn Prozent aller Vermissten noch lebend geborgen werden können, die Zeit rennt also.”
Simone Walter, Help-Nothilfekoordinatorin
In der Erdbebenregion fehlt es aktuell vor allem an Wasser, medizinischem Material, Schlafmatten, Hygieneartikeln und psychosozialer Hilfe. Help leistet gemeinsam mit einer lokalen Partnerorganisation Nothilfe und verteilt Nahrungsmittel, Hygienepakete und Werkzeug-Sets zur Beseitigung der Trümmer an die betroffenen Menschen in El Junquito und Pericoco im Bundesstaat La Guaira. Allein in La Guaira stürzten über 100 Gebäude ein.
Langfristige Unterstützung beim Wiederaufbau
Walter erklärt:
“Neben der akuten Nothilfe nach einem Erdbeben ist es entscheidend, die Hilfsmaßnahmen fortlaufend an die Lage vor Ort anzupassen und die Menschen langfristig beim Wiederaufbau zu unterstützen. Doch um unsere Hilfe vor Ort ausweiten und die betroffenen Venezulaner:innen schnell und zielgerichtet unterstützen zu können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen.”
Help blickt auf jahrzehntelange Erfahrung in der Erdbeben-Nothilfe zurück, zuletzt leistete die Hilfsorganisation etwa nach den schweren Erdbeben in Myanmar und Afghanistan 2025 humanitäre Unterstützung.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die vom Erdbeben betroffenen Menschen.
Stichwort: Erdbeben Venezuela
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX






