Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft begleiten Wiederaufbau
Zwei Jahre nach dem schweren Beben in Haiti zeigt sich ein zwiespältiges Bild von der Situation im Land. Fortschritte konnten erzielt werden, aber Armut ist nach wie vor ein großes Hindernis auf dem Weg zur dauerhaften Verbesserung. Doch wenn die Regierung sich ihrer Aufgabe und Verantwortung stellt, hat das Land eine Chance. Denn die Menschen in Haiti sind talentiert und stark.
Knapp drei Viertel (12,6 Mio Euro) der 17,1 Mio. Euro, die Aktion Deutschland Hilft an Spenden für Haiti erhalten hat, wurden bislang ausgegeben oder sind konkret verplant.
Fast 2000 Übergangshäuser wurden errichtet, um die Menschen aus den Notlagern zu holen. Über 100 Schulen konnten repariert oder neu gebaut werden. Darüber hinaus wurden sie mit Lehr- und Schulmaterial ausgestattet. Außerdem wurden ein Seniorenheim, eine Gemeindebibliothek, ein Kulturzentrum, ein Werkhof zur Ausbildung Jugendlicher, ein Fürsorgezentrum für Straßenkinder und eine Markthalle mit hygienischer Schlachtstelle instand gesetzt oder neu gebaut.
Mehr als 1,5 Mio. Menschen erhielten Zugang zu sauberem Trinkwasser durch über 100 Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Brunnen. Die Hygiene konnte durch umfassende Aufklärungsmaßnahmen, den Bau von fast 850 Latrinen bzw. Toiletten und die Einrichtung von Sanitärplätzen erheblich verbessert werden.
14 Gesundheitsstationen bzw. Krankenhäuser wurden von den Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft unterstützt, instand gesetzt oder errichtet. Mehr als 300.000 Patientinnen und Patienten konnten so medizinisch behandelt werden. Dazu gehören Cholerafälle, Impfungen, Geburtsvorsorge oder auch psychotherapeutische Behandlungen. 200 Menschen erhielten Prothesen oder orthopädische Hilfen, um ihnen den Alltag zu erleichtern und ihnen neuen Mut zu geben.
Über 2.500 Menschen wurden in moderner Landwirtschaft oder Kleingewerbe geschult, in technischen bzw. handwerklichen Berufen ausgebildet oder bekamen eine Ausbildung im gesundheitlichen Bereich.
Ein Erdbebenfrühwarnsystem und katastrophensicheres Bauen soll die Menschen in Haiti zukünftig vor Schicksalsschlägen wie vom 12. Januar 2010 bewahren.
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