Erdbeben AlbanienAlbanien: Gefahr durch einstürzende Häuser

02-12-2019

von Help

Das Team von Help – Hilfe zur Selbsthilfe aus dem Kosovo und Geschäftsführerin Karin Settele sind in der Erdbebenregion Durres und den ländlichen Gebieten Bubq und Ishem in Albanien im Einsatz. Nach offiziellen Angaben können derzeit 4.000 Menschen nicht in ihre schwer beschädigten Häuser.

Schlechte Bauweise verursacht weitere Schäden

"Auch die ländlichen Regionen um Durres sind schwer getroffen vom zerstörerischen Erdbeben. Noch immer stürzen Häuser ein. Die alten Häuser sind schlecht gebaut. Zu Zeiten der Diktatur Enver Hoxhas stand wenig Zement und Stahl zur Verfügung, weil alles für den Bau von Bunkern verwendet wurde.

Die Auswirkungen sind jetzt verheerend. Doch wie überall in Südosteuropa fangen die Menschen trotz Schock sofort selbst an zu arbeiten. Überall wird Schutt abgeklopft und Steine für den Wiederaufbau zur Seite gelegt", so Karin Settele.

Help unterstützt mit Baumaterialien

Settele, selbst seit über 25 Jahren eng mit der Situation in Südosteuropa vertraut, sieht neben der derzeitigen Nothilfe vor allem Bedarf an Baumaterialien und Fachexpertise für den Aufbau besserer Häuser. "Die Bauarbeiten werden die Familien in Selbsthilfe umsetzen, wenn sie das Material bekommen", so die Geschäftsführerin von Help.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die Betroffenen des Erdbebens in Albanien:

Spenden-Stichwort: Erdbeben Albanien
Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
oder online spenden