Fünf neue Hilfsprojekte für Menschen in Uganda#Herzensprojekt: Perspektiven schaffen in Uganda

#Herzensprojekt ist eine Reihe über unser Bündnis auf den Social-Media-Kanälen von Aktion Deutschland Hilft. Auf Facebook, Instagram und Twitter stellen wir besondere Hilfsprojekte unserer Bündnisorganisationen vor.

Kurz vorgestellt: Unsere Bündnisorganisation AWO International

Angesichts der großen Not nach dem Ersten Weltkrieg, gründete die Frauenrechtlerin und Sozialreformerin Marie Juchacz 1919 die Arbeiterwohlfahrt. Auch 100 Jahre später lautet das Ziel des Verbands: Menschen helfen und zur Selbsthilfe stärken. AWO International leistet als Teil der Arbeiterwohlfahrt weltweit Nothilfe bei Katastrophen sowie Katastrophenvorsorge.

Das #Herzensprojekt von AWO International: Mit mehreren neuen Hilfsprojekten schafft unsere Bündnisorganisation in Uganda neue Perspektiven und sichert die Ernährung zahlreicher Menschen.

Der Einsatz von AWO International in Uganda


Viele Menschen in Uganda leben unterhalb der Armutsgrenze. Gleichzeitig haben dort mehr als eine Million Menschen aus dem Südsudan und der DR Kongo Zuflucht gefunden. Das stellt das afrikanische Land vor Herausforderungen.

Viele Menschen in Uganda wissen, was es bedeutet, Flüchtling zu sein. Bei einem langjährigen Bürgerkrieg haben dort zahlreiche Kinder, Frauen und Männer ihr Zuhause verloren.

AWO International unterstützt das Land bei der Flüchtlingshilfe: Seit 2017 hat die Hilfsorganisation dazu beigetragen, 14.000 Kinder und Jugendliche an der Schule mit Mahlzeiten zu versorgen und die Hygienesituation zu verbessern. Nun weitet AWO International die Hilfe in Uganda aus.

Zusammenarbeit mit lokalem Partner

AWO International startet fünf weitere Hilfsprojekte; eines davon im Lamwo-Distrikt, einer armen Region im Norden des Landes. Dort arbeitet die Organisation mit dem lokalen Partner UCOBAC zusammen. Das Ziel: allumfassend helfen.


"Wir wollen dazu beitragen, die Ernährung in den Gemeinden zu sichern und die Lebensbedingungen der Geflüchteten und der Aufnahmegemeinden zu verbessern – insbesondere von Frauen und Kindern", berichtet Loretta Owino, die das Projekt vor Ort koordiniert. Dafür setzen die Helfer vor Ort moderne und ökologische landwirtschaftliche Methoden um. Zudem erhalten die Menschen Hühner und Ziegen. 

"Wichtig ist uns, die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden bezüglich des Klimawandels zu stärken und zum Schutz der Umwelt beizutragen", sagt Owino.

Nachhaltige Hilfe für Uganda

 

  • 25.000 neue Bäume: Obstbäume wie Papaya, Mango und Bananen bieten vitaminreiche Nahrung und sind gleichzeitig Nutzpflanzen: Sie können als Brennholz verwendet werden
  • Anbautechniken verbessern: Dank neuer Anbautechniken können die Menschen höhere Erträge erzielen. Und mithilfe von dürreresistentem Saatgut werden sie auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereitet
  • Sicheres Einkommen: Durch die Haltung von Ziegen und mit Imkerei verdienen die Menschen eigenes Geld – und verbessern gleichzeitig die Ernährungssituation
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Für eine bessere Zusammenarbeit gründen Kleinbauern örtliche Sparvereine, über die gemeinsame Projekte umgesetzt und günstige Kleinkredite vergeben werden
  • Hilfsprojekte an Schulen: AWO International verbessert die Ernährungs- und Hygienesituation von Kindern und Jugendlichen in Uganda
  • Aufklärung: Mit Kampagnen machen Helfer die Menschen auf sexuelle und geschlechterbasierte Gewalt aufmerksam


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