Tsunami SüdasienWORLD VISION intensiviert Hilfe für Menschen in Aceh

05-01-2005

Die Hilfsorganisation WORLD VISION erreicht immer mehr Menschen in der kaum zugänglichen Region Aceh im Norden Sumatras. Die ersten 4100 obdachlosen Flutopfer wurden bereits mit Nahrungsmittelpaketen versorgt. In fünf Lastwagen transportierte World Vision Lebensmittel wie Reis und Energie-Biskuits in ein Auffanglager in Indrapudri, 20 Kilometer südöstlich von Banda Aceh. In den nächsten Tagen kommen weitere Hilfspakete für mehr als 20 000 Flutopfer in Aceh an, der am schlimmsten betroffenen Region. "Die Hilfe aus aller Welt gibt den Menschen hier neue Hoffnung", freut sich James Tumbuan, Leiter von WORLD VISION Indonesien. "Zumal sie jetzt wissen, dass weitere Unterstützung unterwegs zu ihnen ist." Es gäbe allerdings noch enorme logistische Probleme zu bewältigen, um die Hilfsbedürftigen in Aceh zu versorgen, so Tumbuan.

Mit einem ersten Hilfsflug kommen weitere Hilfsgüter noch heute in Indonesien an. Ein zweiter Hilfsflug wird für Donnerstag oder Freitag erwartet. An Bord sind Wasseraufbereitungsanlagen, Generatoren, Plastikbehälter, Wasserentkeimungstabletten, Medikamente und Trockennahrung. Auch per Schiff sind Hilfsgüter nach Banda Aceh unterwegs. Von der dortigen WORLD VISION-Notzentrale aus organisieren 30 WV-Mitarbeiter die Verteilung der Hilfsgüter. Auch von Deutschland aus ist ein Hilfsflug gemeinsam mit der "Aktion Deutschland Hilft" in die Region geplant.

Die Region Banda Aceh, im Norden der Insel Sumatra, war lange Zeit nach der verheerenden Flutwelle von der Außenwelt abgeschnitten. Von allen betroffenen Ländern beklagt Indonesien die meisten Toten: 94 200 sind es nach Angaben des Gesundheitsministers. 477 000 seien obdachlos.

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