Tsunami SüdasienVier CARE-Angehörige in Fluten tödlich verunglückt

29-12-2004

Die Hilfsorganisation CARE trauert um vier Angehörige von Mitarbeitern aus Sri Lanka, die in den Flutenwellen am vergangenen Sonntag tödlich verunglückten. Zahlreiche weitere lokale Mitarbeiter bangen um das Leben von Angehörigen und haben Hab und Gut in den Fluten verloren. Als vermisst gilt ebenfalls Robin Needham, langjähriger Länderdirektor des CARE-Büros in Nepal. Er befand sich auf Familienurlaub nahe Phukets. Seine Frau und vier Kinder konnten gerettet werden.

"Die Nachrichten von den Verlusten und die Sorge um unseren vermissten Kollegen sowie alle Angehörigen trifft uns schwer", sagt Wolfgang Jamann, Hauptgeschäftsführer von CARE International Deutschland. "Gleichzeitig treiben sie uns an, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um die Hilfe für die Flutopfer effektiv voranzutreiben."

Neben Indien und Sri Lanka, wo CARE bereits seit Montag mit insgesamt 1150 lokalen Mitarbeitern umfangreiche Hilfe leistet, wird CARE ab sofort die Nothilfe in der indonesischen Region Aceh beginnen. Ein deutscher Mitarbeiter startet am Freitag in die Krisenregion, um das hier arbeitende Team zu unterstützen.

Bislang war humanitären Organisationen die Arbeit in Aceh auf Grund des dort herrschenden Bürgerkriegs kaum möglich. Zahlreiche Ortschaften sind hier noch von der Außenwelt abgeschlossen. Die Zahl der Todesopfer wird in der Region allein auf mindestens 27.000 geschätzt. Eine Millionen Menschen sind auch hier ohne Obdach, ihre Versorgungslage ersten Einschätzungen zufolge katastrophal.

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