Tsunami SüdasienTsunami-Hilfe: Fischerdorf nimmt Betrieb der gespendeten Einrichtungen auf

02-02-2006

Die Indische Fischergemeinde Chinnandi Kuppam startet am 4. Februar 2006 den Betrieb von einem Kindergarten, einer Fortbildungseinrichtung für Frauen mit Kommuni- kationseinheit, einem Computer-Fortbildungs- center und einem Gemeinschaftszentrum.

Die Bewohner des direkt vom Tsunami betroffenen Dorfes brauchten einen Ort, um Versammlungen, gerade im Rahmen der Fischereigenossenschaft, abhalten zu können. Terra Tech half beim entstehen eines Gemeindezentrums, in dem auch Feste gefeiert werden können. Zusätzlich kann es an die einzelnen Familien für verschiedene Anlässe vermietet werden. Außerdem wurde dort Raum für einen Kindergarten zur Entlastung der Frauen, sowie für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für 63 Frauen geschaffen.

Dieses Zentrum ist etwa 150m² groß einschließlich dem Kommunikationszentrum. Hieraus werden die Fischer mittels Funk über Wetteränderungen informiert und können ihrerseits Notrufe absetzen. Außerdem dient das Kommunikationszentrum den Frauen des Dorfes als Ausbildungsmöglichkeit für Computerkenntnisse. Eine Kücheneinrichtung und Gärten rund um die Anlage machen das Hilfs-Paket komplett.

Der Kindergarten gibt den Frauen die Möglichkeit, an den Fortbildungen teilzunehmen und/oder den Fang der Männer auf einem der Märkte verkaufen zu können, ohne den Verbleib der Kinder langwierig organisieren zu müssen.

Das Gemeindezentrum kommt auch den Menschen in den umliegenden Gemeinden zugute. Dementsprechend ist die Zielgruppe für diesen Teil des Projekts deutlich größer.

Die Zielgruppe der Bevölkerung hat diese Maßnahmen mit offenen Armen entgegengenommen. Besonders durch die Fortbildungseinrichtungen wurden Maßnahmen für eine langfristige, positive Entwicklung der lokalen Wirtschaft geschaffen. Den Fischern wird beim Umsetzen ihrer Fänge geholfen und gleichzeitig wird auch noch etwas für die Bildung getan. Ein weiterer Schritt, der ganz entscheidend für den effektiven Wiederaufbau nach der Tsunami-Katastrophe verantwortlich ist.

In naher Zukunft wird dann auch der Bau von Kühlhäusern sowie einer Fischverarbeitungseinrichtung beginnen, um den gefangenen Fisch für den Verkauf verarbeiten und länger lagern zu könn

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