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Tsunami SüdasienSri Lanka: HELP befürchtet Eskalation der Situation

27-02-2007

Die deutsche Organisation HELP - Hilfe zur Selbsthilfe befürchtet eine weitere Eskalation der Kämpfe im Osten Sri Lankas. Heute wurde der deutsche, amerikanische und der italienische Botschafter bei einem Granatangriff in Batticaloa im Osten der Insel leicht verletzt. Die Botschafter waren mit Hubschraubern in die zwischen Tamilen und Regierungstruppen umkämpfte Zone geflogen, um sich einen Überblick über die humanitäre Lage dort zu verschaffen. Beim Ausstieg aus den Hubschraubern geriet die Delegation unter Beschuss. Mindestens zehn weitere Menschen wurden verletzt.

Wie HELP-Landeskoordinator Horst Indorf heute morgen telefonisch aus Sri Lanka berichtet, ist der Anschlag symptomatisch für eine immer stärkere Eskalation der Kämpfe. "Unsere humanitäre Arbeit ist dadurch akut gefährdet", sagt Indorf. Die Gewalt in Sri Lanka eskaliert seit Ende 2005 und kostete seitdem mehr als 4000 Menschen das Leben.

HELP ist auf Sri Lanka sowohl in der Unterstützung der Bürgerkriegsflüchtlinge als auch in Hilfsprojekten nach dem Tsunami aktiv. Allein in Batticaloa befinden sich zur Zeit 70.000 Flüchtlinge.

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