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Tsunami SüdasienMyanmar - Brücken in eine bessere Zukunft

22-06-2007

Brückenbau in Myanmar Die Küste von Burma wurde von der Tsunami-Welle heftiger heimgesucht, als es die offiziellen Zahlen darstellen. Besonders die Region des Ayeyardwaddy-Deltas im Myaungmya-Disrikt mit über 92 000 Einwohnern in 171 Dörfern und Städten wurde hart getroffen. Noch heute leiden die Menschen unter den Folgen der Katastrophe, die ihr tägliches Leben entscheidend verändert hat.

*2007 So kämpfen die Menschen noch immer, weil die Wasserversorgung zerstört wurde, das Wasser versalzen und stark mit Abwasser verschmutzt worden und das Straßennetz zusammengebrochen ist. Schon kurz nach dem Tsunami wurden diese bereits zuvor vorhandenen Schwachstellen zu existenziellen Problemen. Unterspülte Straßen und zerstörte Brücken machten die Versorgung der Opfer schwierig und in einem Deltagebiet zum Teil unmöglich. Der Wiederaufbau erforderte schnell ein funktionierendes Verkehrsnetz, damit Materialien vor Ort gebracht werden konnten – also Straßen und vor allem Brücken, Brücken, Brücken. Sie mussten vor allem den neuen Bedürfnissen angepasst werden – breiter, tragfähiger und an manchen Stellen auch höher, damit die Wasserwege auch von größeren Lastkähnen genutzt werden können. Seit November 2006 arbeitet ADRA am Bau von zunächst 23 Brücken.

Die Spannweiten reichen von fünf bis zu 65 Metern. Dazu kommen zehn Stege für die Nebenstrecken, welche Dörfer oder Ortsteile verbinden sollen. Für ADRA waren vor allem folgende Aspekte des Brückenbaus wichtig:

  • Versorgung: Der Transport von Trinkwasser und von Lebensmitteln an die üblichen Verteiler.
  • Gesundheit: Erreichbarkeit von Patienten und medizinischen Einrichtungen rettet Leben.
  • Bildung: Der Schulweg für manches Kind verkürzt sich von anderthalb Stunden auf fünfzehn Minuten.
  • Einkommen: Der Austausch von Waren, die Beschickung von Märkten sorgen für eine florierende Wirtschaft, Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten zusammen mit entsprechenden Kleinkredit-Programmen. Dass dabei auch der gesellschaftliche Austausch und das kulturelle Leben wieder aufleben, ist ein wesentlicher Effekt für die Stabilisierung einer erschütterten Gesellschaft.

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