Tsunami SüdasienLangfristige Hilfe dank guter Zusammenarbeit

07-03-2007

action medeor und AWO InternationalNoch immer brauchen die Menschen in der vom Tsunami zerstörten Region Hilfe. „Wir planen noch mindestens drei Jahre für den Wiederaufbau ein“, sagt Projektleiterin Alexandra Geiser von dem Deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor. „Umso wichtiger ist es, Hilfe auf eine breite Basis zu stellen und zugleich zu bündeln und einheimische Partner mit einzubeziehen.“

action medeor und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) International, beide Mitglied von Aktion Deutschland Hilft (ADH), haben einen Weg gefunden, alle drei Punkte durch eine Kooperation zu erfüllen. Die zwei Organisationen unterstützen gemeinsam mit einem indischen Partner 20 Küstendörfer im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, etwa 100 Kilometer südlich von der Millionenstadt Chennai entfernt. Eine erste große Medikamentenlieferung für die Ausstattung der zwei Gesundheitszentren, die von AWO International eingerichtet wurden, bringt action medeor am 6. März auf den Weg.

Die Arbeiterwohlfahrt International kümmert sich darum, dass Häuser und Schulen gebaut oder wieder instand gesetzt werden, installiert Trinkwasseranlagen, bildet Handwerker aus und schafft für Waisen und körperbehinderte Kinder und Jugendliche Möglichkeiten, um Einkommen zu erzielen. In zwei der zwanzig Dörfer wurden feste Gesundheitszentren eingerichtet, zwei weitere sollen 2007 folgen. Hier werden kleinere Behandlungen direkt durchgeführt, bei schwerwiegenderen Krankheiten werden die Patienten an Krankenhäuser überwiesen. Bis Ende 2007 entsteht in der Mitte des Projektgebietes eine kleine Notfallklinik mit sechs Betten und einem Rettungswagen. Neben chirurgischen Eingriffen wird sich die Klinik auf Trauma-Beratung spezialisieren. action medeor versorgt die Gesundheitszentren mit Medikamenten und medizinischem Gerät.

„Jede Organisation alleine könnte vor Ort nicht in diesem Umfang helfen. Neben dem Gemeinde-Entwicklungsprogramm zusammen mit einem langjährigen indischen Partner werden gleichzeitig medizinische Einrichtungen aufgebaut. Durch die gemeinsame Arbeit können die Kosten für die Verwaltung halbiert werden“, erklärt Alexandra Geiser.

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