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Tsunami SüdasienIn Weligama startet Phase 2

14-08-2007

SODI-DorfDas zweigliedrige SODI-Projekt „Ökodorf Weligama“ in Sri Lanka ist nach seiner offiziellen Eröffnung im Januar trotz einiger Schwierigkeiten weiter im Werden. Wie Projektkoordinator Klaus-Dieter Peters nach der Rückkehr von seiner jüngsten Sri Lanka-Tour berichtet, kümmert sich der zivilgesellschaftliche SODI-Partner vor Ort - die Mönche des buddhistischen Agrobodi-Tempels - weiter sehr umsichtig um die schmucke Wohnsiedlung für 400 Tsunami-Opfer. Bei einem gemeinsamen Besuch des Ökodorfs mussten der hohe buddhistische Würdenträger Midigama Soratha, der den Tempel leitetet, seine rechte Hand Vijitha Thero und der SODI-Koordinator allerdings feststellen, dass die Behörden ihre Zusagen für den Anschluss der 50 Reihenhäuser an die Wasser- und Stromversorgung noch nicht eingelöst haben.

Der völlig unakzeptable Tatbestand, dass noch nicht alle Tsunami-Opfer, ihren neuen Wohnstätten beziehen konnten, ist offensichtlich der Bürgerkriegssituation geschuldet, die Sri Lanka in Chaos und Lethargie versetzt.

SODI-DorfDie gute Nachricht, die Klaus-Dieter Peters mitbrachte: In einem Gespräch mit Mr. Sarat, dem Regierungsbeauftragten für Weligama, wurde SODI und den Agrobodi-Mönchen baldige Abhilfe versprochen.

Bei der zweiten Phase des anspruchsvollen Projekts, das unter anderem auch von „Aktion Deutschland Hilft“ unterstützt wird, sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Die Baumaßnahmen für die Verarbeitungsanlage für Biofrüchte werden in Kürze beginnen, die notwendigen Maschinen und Anlagen wurden von SODI-Partner Thomas Gerbracht bereits geordert. Die mit einer Ausbildungsstätte und einer Solaranlage kombinierte Produktionsstätte soll nicht zuletzt den Neusiedlern günstige Einkommensmöglichkeiten bieten - eine Dimension, die das Ökodorf von ähnlichen Projekten in Sri Lanka unterscheidet.

Im Ökodorf selbst soll auf Wunsch der Bewohner noch ein Kindergarten entstehen. Für die Kindereinrichtung und den Bau einer schlichten Unterkunft für einen Mönch werden noch Spenden in Höhe von 40 000 Euro benötigt.

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