Tsunami SüdasienHELP beginnt Projekte in Sumatra

03-01-2005

Der Geschäftsführer der Hilfsorganisation HELP – Hilfe zur Selbsthilfe , Wolfgang Nierwetberg, ist gestern auf Sumatra eingetroffen und hat sofort mit der Umsetzung erster Projekte begonnen. Aus einem Soforthilfefonds wurde der indonesischen Freiwilligenorganisation WALHI zunächst Mittel zum Bergen und Bestatten der zahlreichen Leichen zur Verfügung gestellt. " Das muss jetzt schnell gehen," sagte Nierwetberg nach seiner Ankunft, "denn sonst droht tatsächlich der Ausbruch von Seuchen. Der andauernde Regen verschlechtert die Situation noch zusätzlich."

Nierwetberg berichtet aus Medan von einer völlig unübersichtlichen Situation. Probleme gibt es nach wie vor mit dem Zugang in die Unglücksregion. Hilfsgüter treffen zwar in Medan ein, können jedoch nicht weiter transportiert werden, weil die Straßen komplett zerstört sind und es an Hubschraubern mangelt. Auch wird nach seiner Einschätzung die Zahl der Toten noch weiter nach oben korrigiert werden müssen. "Bedenkt man, dass alleine in Meulaboh an der Westküste 400.000 Menschen lebten und die Stadt zu 70% zerstört sind, kann man sich vorstellen, wie groß das Ausmaß der Katastrophe ist, " so Nierwetberg. Nach seiner Auskunft mangelt es den Überlebenden vor allem an Zelten, Fertignahrung, Hygieneartikeln und Kochern.

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