Tsunami SüdasienASB sorgt für Strom und Waschgelegenheiten in Flüchtlingscamps

11-01-2005

Stromgeneratoren und Elektroleitungen für 32 Camps, in denen Menschen leben, die bei der Flutkatastrophe alles verloren haben, liefert der ASB in Abstimmung mit den Behörden in den Bezirken Kilinochchi und Mullaitivu im Norden Sri Lankas. Außerdem baut er, so schnell es geht, in vier dieser Camps Waschgelegenheiten und Latrinen. Finanziell unterstützt wird er dabei von seinen Partnern, dem Schweizerischen Arbeiterhilfswerk und der Norwegischen Volkshilfe.

Die 32 Camps sind von den Behörden ausgewiesene Plätze, wo all die Menschen hingebracht werden, die sich nach der Zerstörung ihrer Häuser durch die Riesenwelle in Tempel und Schulen geflüchtet hatten. Nun geht darum, dass diese Menschen für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten (so die Schätzung der kommunalen Behörden) in den Camps mit dem Notwendigsten versorgt werden.

Insgesamt konnte der ASB in Sri Lanka in den ersten zwei Wochen nach der Katastrophe für über 500.000 Euro Soforthilfe leisten. "Wir haben 6.000 Schlafmatten, 10.000 Kochsets, 2.000 Wasserkanister, 100 Wassertanks, Medikamente für 10.000 Menschen, Lebensmittel für 20.000 Menschen, Kleidung für 15.000 Personen und vieles mehr in Kilinochchi und Mullaitivu verteilen können", so James Martin, Projektleiter des ASB in Sri Lanka. 150 lokale Mitarbeiter sind für den ASB im Einsatz.

Am Freitag werden zwei weitere Projektmanager des ASB nach Sri Lanka fliegen, um dort die Wiederaufbaumaßnahmen vorzubereiten. So bald wie möglich wird der ASB mit den Wiederaufbaumaßnahmen (Häuser, Schulen, Krankenstationen, Bereitstellung von Fischernetzen und Booten) beginnen.

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