Tsunami SüdasienASB plant Wiederaufbauprojekte im Norden Sri Lankas.

21-01-2005

Den Bau von Häusern, die Reparatur von Brunnen und Wasserleitungen, die Instandsetzung von Straßen und vieles andere mehr sind die Projekte, die der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB ) in den nächsten Monaten im Norden Sri Lankas angehen wird.

Zurzeit ist der ASB hauptsächlich beim Aufbau der so genannten Transitcamps aktiv. Das sind die von den tamilischen Behörden Sri Lankas zur Verfügung gestellten Plätze, in denen obdachlos gewordene Menschen für eine Zeit von sechs bis zwölf Monaten Unterkunft finden werden. Der ASB hat dort zusammen mit seinen Partnern Norwegische Volkshilfe und Schweizerisches Arbeiterhilfswerk unter anderem die Stromversorgung für alle 32 Camps in den Bezirken Mullaitivu und Kilinochchi und den Bau von Latrinen in einigen dieser Übergangslager übernommen. Das allein umfasst ein Projektvolumen von 1,15 Mio. Euro.

Parallel zu dieser Arbeit laufen die Absprachen mit Behörden und anderen Hilfsorganisationen zur Planung der Wiederaufbauphase in der Region auf Hochtouren. Noch werden im Norden Sri Lankas, der von der LTTE (Liberation Tigers of Tamil Eelam) kontrolliert wird, verschiedene Modelle diskutiert. So könnte es darauf hinauslaufen, dass einzelnen Nichtregierungsorganisationen oder UN-Institutionen einzelne Dorfgemeinschaften oder ganze Bereiche, wie z.B. Bildung, komplett zugeordnet werden. Erst wenn hier Entscheidungen getroffen werden, können die Hilfsorganisationen an die konkrete Wiederaufbauarbeit gehen.

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