von CARE
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela am 24. Juni ist die Lage weiterhin unübersichtlich. Doch bereits jetzt ist das Ausmaß der Zerstörung verheerend. Laut Behördenangaben ist die Zahl der Toten auf mehr als 1.400 gestiegen, über 3.200 Menschen wurden verletzt, Zehntausende werden noch vermisst.
“Auch Tage nach den Erdbeben gibt es Hoffnung”
Im besonders stark betroffenen Bundesstaat La Guaira und der Hauptstadt Caracas wurden zahlreiche Gebäude zerstört. Die Rettungsarbeiten dauern an. Die zusammengebrochene Infrastruktur und Straßensperrungen schränken die Einsatzmöglichkeiten humanitärer Helfer:innen erheblich ein.
“Auch Tage nach den Erdbeben gibt es noch Hoffnung, Überlebende zu finden. Deswegen ist es jetzt besonders wichtig, dass humanitäre Helfer:innen Zugang zu den betroffenen Gebieten erhalten. Zivilgesellschaftliche Organisationen müssen in die Koordinierungsmechanismen einbezogen werden.”
Karl Otto-Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland
Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
CARE arbeitet mit lokalen Partnerorganisationen in Venezuela zusammen, um die betroffenen Menschen vor Ort zu unterstützen. Derzeit werden die dringendsten Bedarfe ermittelt, erste Hilfsangebote sind angelaufen. Lokale Partner verteilen Mahlzeiten, Wasser und erste Hilfsgüter, eine Telefonhotline für psychologische Unterstützung wurde eingerichtet.
Weitere Hilfsmaßnahmen sind die Bereitstellung von Notunterkünften, sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen, Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung, Schutzmaßnahmen, psychosozialer Unterstützung sowie die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt.
CARE fordert alle Geber auf, zusätzliche, flexibel einsetzbare Nothilfegelder bereitzustellen.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die vom Erdbeben betroffenen Menschen.
Stichwort: Erdbeben Venezuela
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX






