von Malteser International
Rund einen Monat nach dem schweren Erdbeben in Venezuela sind vermutlich noch immer tausende Menschen unter den Trümmern verschüttet. Ihre Angehörigen verharren in meist einfachen Zelten neben den eingestürzten Häusern und hoffen, dass die Leichen bald geborgen werden und sie ihre Angehörigen beerdigen können.
Große psychische Belastung
“Diese Belastung für die Menschen ist kaum vorstellbar. Seit vier Wochen leben sie neben den Verstorbenen. Sie wissen, dass diese nicht mehr am Leben sind, doch noch immer können sie sie nicht beerdigen. Psychosoziale Betreuung für die trauernden und völlig verunsicherten Überlebenden ist nun besonders wichtig:”
Jonas Jung, Nothilfekoordinator von Malteser International
Die Malteser starten jetzt über einen lokalen Partner die psychologische Betreuung der Menschen durch zunächst drei Psychologinnen und Psychologen. Die mobilen Teams werden von nun an nicht nur medizinische Hilfe leisten, sondern auch psychosoziale.
Bereits rund 3.000 Menschen behandelt
“Daneben fürchten wir, dass aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen in den Notunterkünften in den besonders betroffenen Gebieten in La Guaira und Miranda Cholera ausbrechen könnte. Darum haben wir gleichzeitig unsere Wasser- und Hygienemaßnahmen ausgebaut, richten Handwaschstationen ein und verteilen Informationsmaterial zur Hygiene”, so Jung weiter.
Die mobilen medizinischen Teams der Malteser und ihres Partners haben direkt nach dem Beben mit ihrer Arbeit begonnen und bis heute rund 3.000 Menschen behandelt. Unterstützt wird die Arbeit von Aktion Deutschland Hilft. Malteser International arbeitet seit Jahren mit dem venezolanischen Malteserorden sowie mit lokalen Partnerorganisationen zusammen.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die vom Erdbeben betroffenen Menschen.
Stichwort: Erdbeben Venezuela
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX






