von den Johannitern
In der vergangenen Nacht kam es zu zwei verheerenden Erdbeben innerhalb weniger Minuten im Norden des Landes. Es wird von massiven Schäden, vielen Toten und Verletzten berichtet.
Steigerung der Opferzahlen erwartet
Die Johanniter sind seit vielen Jahren in Lateinamerika aktiv und haben Mitarbeitende in Ecuador. Deshalb prüfen sie jetzt, wie sie den Menschen in Venezuela helfen können.
“Wir müssen leider damit rechnen, dass die Zahl der Toten und Verletzten noch erheblich steigen wird, wie wir aus unserer Erfahrung mit anderen Naturkatastrophen wissen”
Magdalena Kilwing, Johanniter-Fachbereichsleiterin für humanitäre Nothilfe.
Kilwing hat schon viele Einsätze der Johanniter nach Naturkatastrophen koordiniert und weiß worauf es jetzt ankommt:
“Das ganze Ausmaß der Schäden wird erst in ein paar Tagen klar werden. Es gibt aber bereits Berichte von hunderten Verletzten und Verschütteten. Die Krankenhäuser, die schon vor den Beben häufig in marodem Zustand waren und mit Stromausfällen und fehlenden Medikamenten zu kämpfen hatten, werden schnell an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen.”
Katastrophe trifft auf bestehendes Leid
Das Erdbeben trifft ein Land, in dem ein Großteil der Bevölkerung in Armut lebt. Millionen Menschen waren auch vor dem Beben schon dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Durch eine wirtschaftliche und politische Krise sind die Preise für Grundnahrungsmittel kaum mehr bezahlbar.
Millionen flohen vor der Armut in die Nachbarländer. Auch eine medizinische Grundversorgung ist für den Großteil der Bevölkerung nicht sichergestellt.
+++ Spendenaufruf +++
Aktion Deutschland Hilft, Bündnis der Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die vom Erdbeben betroffenen Menschen.
Stichwort: Erdbeben Venezuela
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX






