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Balkan-HilfeBundesminister Schmidt besucht Help-Projekt in Serbien

21-10-2014

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt besuchte vom 12. bis 13. Oktober 2014 die serbische Hauptstadt Belgrad. Im Anschluss an die politischen Gespräche machte sich der Minister, der ein langjähriges Gremienmitglied von Help – Hilfe zur Selbsthilfe ist, einen persönlichen Eindruck von den Fortschritten der Fluthilfe. „Die Bilder vom Hochwasser im Mai haben mich sehr bewegt. Wir wollen helfen, dass sich so eine Situation nicht wiederholen kann“, erklärte Christian Schmidt.

Besonders kritisch war die Lage in der serbischen Stadt Obrenovac, etwa 30 Kilometer entfernt von Belgrad. Dort wurden tausende Menschen von den Wassermassen der Flüsse Sava und Kolubara eingeschlossen. „Help hat unmittelbar nach dem Hochwasser Familien in Belgrad und den umliegenden Gemeinden mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Desinfektionsmitteln versorgt. Nach der Flut haben wir in Serbien den Wiederaufbau von sozialen Einrichtungen gefördert“, erklärte Help-Regionalleiter Klaus Mock. Er begleitete Bundesminister Schmidt auf seiner Visite nach Obrenovac.

Dort besichtigte Christian Schmidt einen der Kindergärten, die mit Unterstützung von Help saniert werden konnten. Gefördert wurden die Wiederaufbaumaßnahmen unter anderem aus Mitteln der Deutsch-serbischen Wirtschaftsvereinigung. Der Bundeslandwirtschaftsminister würdigte die Arbeit von Help, insbesondere im Hinblick auf die gute Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort.

Help – Hilfe zur Selbsthilfe ist seit den 1990er Jahren in Serbien aktiv und dort mittlerweile mit Regionalbüros in Belgrad, Nis, Kraljevo und Bujanovac vertreten. Schwerpunkte der Projektarbeit sind die Förderung von Einkommen schaffenden Maßnahmen, ebenso wie Nothilfe und Wiederaufbau nach dem Mai-Hochwasser.

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