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„Bella Block“ weltweit im Einsatz für ältere Menschen

Prominente helfen„Bella Block“ weltweit im Einsatz für ältere Menschen

22-10-2015

Millionen Fernsehzuschauer kennen und lieben sie als „Bella Block“. Doch Hannelore Hoger ist viel mehr als eine erfolgreiche Fernseh-Kommissarin. Für die Hilfsorganisation HelpAge engagiert sich die 72-Jährige als Schirmherrin.

„Zum Glück gibt es endlich Menschen, die sich um die tapferen Großmütter, diese stillen Heldinnen, kümmern.“ Nach ihrem Besuch in den Townships der Millionenmetropole Durban in Südafrika war Hannelore Hoger so vom Engagement der Seniorenorganisation MUSA begeistert, dass sie weiter helfen wollte. Bei vielen Veranstaltungen von HelpAge ist sie seitdem aufgetreten – oftmals mit ihrer Tochter Nina –, hat von ihren Erfahrungen mit den Menschen vor Ort berichtet oder Geschichten der stillen Heldinnen vorgetragen.

Viele Aids-Waisen leben bei ihren Großeltern

„Die alten Menschen in Durban haben mich sehr beeindruckt – vor allem die Großmütter, die sich aufopferungsvoll um ihre Enkel kümmern. Wenn die Eltern-Generation durch Aids und Migration wegfällt, dann sind sie es, die sich der verwaisten Kinder annehmen.“ Über die Hälfte der zwölf Millionen Aids-Waisen in Afrika lebt bei den Großeltern, und meistens sind es die Großmütter, die die schwere Aufgabe der Versorgung übernehmen.

Hannelore Hoger stellt ihre Popularität bewusst in den Dienst eines Themas, das bisher ein Schattendasein fristet. Schon Mitte dieses Jahrhunderts wird es in Deutschland mehr Menschen über 60 Jahre als Kinder geben. „Für mich war es schön zu sehen, mit wie viel Energie und Mut die alten Frauen an ihre Arbeit gehen. Sie sind die festen Knoten in den dünner werdenden sozialen Netzen.“ Denn auch in den Entwicklungsländern hat ein grundlegender demografischer Wandel eingesetzt, der die familiären und gemeinschaftlichen Strukturen verändert.

Den Blick für Katastrophen schärfen

Neben Aids in Afrika hat vor allem die Landflucht bewirkt, dass immer häufiger Ältere und Jüngere gemeinsam um das Überleben kämpfen müssen. „Was mich bewegt, ist die allgemein verbreitete Armut in vielen Ländern, von der wir hier keine wirkliche Vorstellung haben. Es wird mir angst und bange, wenn ich daran denke, wohin die Welt driftet.“

In Südafrika hat Hannelore Hoger erfahren, dass in vielen Ländern gerade die Älteren überdurchschnittlich von Armut und Ausgrenzung betroffen sind. Deshalb ruft sie auch immer wieder dazu auf, den Blick zu schärfen, zum Beispiel bei Katastrophen. Dann sind alte Menschen besonders gefährdet und werden bei der Nothilfe zu oft übersehen. In diesem Jahr wird Hannelore Hoger HelpAge besonders unterstützen, da die Organisation ihren 10. Geburtstag begeht.

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