Hilfsorganisationen26 Jahre SODI, 26 Jahre Solidarität

Die Geschichte von SODI - Solidaritätsdienst International - beginnend mit der Gründung im Jahr 1990 bis zum 20-jährigen Jubiläum im Jahr 2010.

1990 Der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) wird gegründet und tritt die Rechtsnachfolge des Solidaritätskomitees der DDR an.
1991 Verfügungen der Treuhandanstalt blockieren die Spendengelder von SODI. Dennoch setzt der Verein seine Tätigkeit fort – unter anderem mit der Nothilfe für Opfer einer Dürrekatastrophe in Angola sowie einer Cholera-Epidemie in Peru.
1992 Ein gerichtlicher Vergleich zwischen SODI und der Treuhandanstalt ermöglicht die dauerhafte Fortsetzung der Arbeit und die zweckdienliche Verwendung der Spenden ehemaliger DDR-Bürgerinnen und -Bürger.
1993 SODI ruft zur Unterstützung der internationalen Kampagne gegen Landminen auf und gründet im Folgejahr mit anderen Organisationen den Initiativkreis für das Verbot von Landminen (später: Aktionsbündnis Landmine.de).
1994 Erstmalige Verleihung des DZI-Spendensiegels. Auch in den Folgejahren wird SODI für seinen sorgsamen Umgang mit Finanzmitteln das Spendensiegel verliehen.
1995 Bau einer Vorschuleinrichtung für 120 Kinder in Windhoek (Namibia).
1996 SODI beginnt seine Solidaritätsaktion für Tschernobyl-Kinder, bei der über 2000 strahlengeschädigte Kinder einen Erholungsaufenthalt erhalten sollen.
1997 Ein gemeinsamer Fahrzeugkonvoi von SODI und anderen Organisationen bringt Hilfslieferungen für Opfer des Bosnienkrieges nach Slavonski Brod.
1998 Das Integrierte Programm zur Minenräumung und Wiederansiedlung von zwei Dörfern in der Provinz Quang Tri (Vietnam) wird mit Spezialisten der Gerbera GmbH begonnen.
1999 Übergabe von Hilfsgütern im Wert von 1,8 Millionen D-Mark an die Opfer des Hurrikans Irene auf Kuba.
2000 SODI unterstützt den Aufbau von Schulgärten in Grahamstown (Südafrika).
2001 SODI gründet gemeinsam mit anderen Organisationen das Bündnis „Erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung“.
2002 Unter dem Motto „Hilfsgüter statt Bomben“ unterstützt SODI Krankenhäuser in Afghanistan. Gemeinsam mit dem Hammer-Forum werden acht Tonnen Hilfsgüter verschifft.
2003 Der Krieg im Irak löst eine humanitäre Katastrophe aus. SODI liefert Hilfsgüter an Krankenhäuser in Bagdad, Basra und Safran.
2004 Für den Erweiterungsbau der Schule in Mahulana (Mosambik) wird der Grundstein gelegt.
2005 SODI beginnt mit kommunaler und zivilgesellschaftlicher Unterstützung zwei Tsunami-Projekte in Indien und Sri Lanka.
2006 20 Jahre Tschernobyl. SODI erinnert an die Atomreaktorkatastrophe und zieht Bilanz: 5000 strahlengeschädigte Kinder konnten einen Erholungsaufenthalt erleben.
2007 SODI organisiert ein Benefizkonzert für Namibia in Berlin. Anlass: die Halbzeit der Millenniumsentwicklungsziele.
2008 In Nghe An (Vietnam) startet ein neues Projekt, bei dem Frauen berufliches Training und Beratung erhalten. In Namibia beginnt SODI sein Projekt zum Bau von 600 Trockentoiletten.
2009 In Laos beginnt SODI sein Integriertes Programm zur Kampfmittelräumung und Entwicklung.
2010 SODI beginnt ein Projekt zur Sexualaufklärung und dem Aufbau von Schulgärten in KwaZulu-Natal/Südafrika.
2011 Eröffnung der Multimedia-Ausstellung „Kein Schicksal – Armut wird gemacht“.
2012 SODI startet das mobile Umweltbildungsprojekt „EduMobile“ in Namibia.
2013 SODI unterstützt die berufliche Ausbildung von arbeitslosen Frauen mit und ohne Behinderung in Nghe An/Vietnam.
2014 In marginalisierten Gemeinden der Bergregionen in Dailekh/Westnepal beginnt SODI ein Projekt zur Verbesserung der Ernährungssituation durch ökologische und artenreiche Landwirtschaft.
2015 SODI feiert sein 25-jähriges Jubiläum.
2016 In Serbien beginnt ein Projekt zur Verbesserung der gesellschaftlichen Integration und wirtschaftlichen Situation der Romabevölkerung.
Solidaritätsdienst-international

Solidaritätsdienst-international e. V. (SODI)
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