Zyklon Birma / MyanmarRoßbach: „Die Hilfe kommt an“

15-05-2008

Moritz Wohlrab, Medienkoordinator von Aktion Deutschland Hilft, der am Vortag aus Rangun zurückgekehrt ist, erklärte heute vor der Bundespresskonferenz in Berlin: „Myanmar befindet sich in einer Phase zwischen dem verheerenden Zyklon Nargis und den bevorstehenden Monsun-Regen. Gerade jetzt muss Hilfe effektiv und schnell erfolgen.“ Fatal sei die in Deutschland vorherrschende Meinung, dass nicht geholfen werden könne. Wohlrab „Das ist nicht der Fall: Es wird Hilfe geleistet, und die Hilfe kommt an“.

Zur anfänglichen Zurückhaltung der deutschen Spender sagt Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft: „Ich habe Respekt vor der verantwortungsvollen deutschen Öffentlichkeit, die sicher gehen will, dass die Spende bei den Betroffenen ankommt. Ich kann Ihnen versichern, Ihre Spende kommt an – direkt in den Projekten der Bündnispartner.“ Mittlerweile verteilten weit über 1.000 lokale Mitarbeiter und Helfer Tag und Nacht Hilfsgüter und versorgten die Verletzten medizinisch.

Ruprecht Polenz, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages und Kuratoriums-Mitglied von Aktion Deutschland Hilft, erklärte: „Gleich ob es sich um 1.000 oder 100.000 Opfer handelt: Wenn ein Land sichtlich überfordert ist, das Leben seiner Bürger nach einer solchen Katastrophe zu schützen, dann muss ein Land internationale Hilfe akzeptieren“. Das Verhalten der burmesischen Regierung, so Polenz weiter, sei „nicht nachvollziehbar und auch in keiner Weise akzeptabel.“

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

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