Monsun in Myanmar: Noch immer schwere Folgen
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Überschwemmungen Myanmar/Südasien Monsun in Myanmar: Noch immer schwere Folgen

28-08-2015

Über 1,7 Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen

In diesem Jahr trifft der Monsun Myanmar besonders stark. Schwere Regenfälle und Wirbelstürme haben seit Ende Juli zu verheerenden Überschwemmungen und Zerstörung geführt. Laut den Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) sind derzeit über 1,7 Millionen Menschen in 13 von 14 Regionen Myanmars direkt von den Fluten und durch Erdrutsche betroffen. 384.000 Haushalte  wurden evakuiert und 972.000 Hektar Ackerland wurden zerstört. Es fehlt derzeit besonders an Nahrungsmitteln, Zugang zu sauberem Trinkwasser und an medizinischer Versorgung.

TERRA TECH und DEMIRA senden Hilfstransport mit medizinischen Geräten nach Myanmar

In der vergangenen Woche hat der Ministerpräsident des Bundesstaats Rakhine State TERRA TECH und DEMIRA um Hilfe bei der Ausstattung zweier mobiler Kliniken gebeten. An diesem Samstag wird ein Hilfstransport von München aus auf den Weg gebracht. Bereits gestern rollte ein TERRA TECH Transporter mit Ultraschallgeräten, zwei 5.000 Liter Falttanks, Rollstühlen und einem Sauerstoffgenerator Richtung München. Dort werden dann noch Trinkwasserentkeimungstabletten für 8 Millionen Liter Wasser zugeladen.

Nothilfe für Dörfer Shwetun Pyu und Minbyu

Seit dem 13. August 2015 leistet TERRA TECH gemeinsam mit DEMIRA und der lokalen Organisation Myanmar Chefs Association vor Ort Nothilfe. Die Hilfe konzentriert sich auf die Dörfer Shwetun Pyu und Minbyu, die beide derzeit nur mit dem Boot erreichbar sind. Der Schlamm reicht hier bis zur ersten Etage. Bisher ist geplant, 1.018 Familien  mit 25t Reis und 100.000 Tabletten zur Wasserdesinfektion zu versorgen. Außerdem wird die Bevölkerung beim Bau von Notunterkünften aus Bambus unterstützt.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
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