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Flüchtlinge Sri LankaSri Lanka: Zivilbevölkerung unter Beschuss

28-04-2009

Sri Lanka: Flüchtlingscamp Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der Hilfsorganisationen, bittet um Spenden für Zehntausende von Vertriebenen in den Camps im Norden Sri Lankas. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 150.000 Vertriebene in Camps und 50.000 Menschen im Kampfgebiet eingekesselt.

„Die tamilischen Opfer des Bürgerkrieges haben keine Möglichkeit, sich außerhalb der Camps zu bewegen, in denen sich die Zustände mit Ankunft von immer mehr Menschen, zusammengepfercht auf LKWs, täglich verschlechtern. Die hygienischen Bedingungen entsprechen nicht den internationalen Standards, die Versorgung mit Trinkwasser ist nicht gewährleistet, außerdem herrscht großer Bedarf an Kleidung für Kinder bis zwölf Jahre“, schildert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft, die Lage in Vavuniya. „Diese Menschen sind vom Schicksal schwer gezeichnet. Ohnehin seit 25 Jahren zwischen den Fronten des Bürgerkrieges, haben sie den Tsunami überlebt und nun alles verloren – wir müssen helfen“, appelliert Roßbach an die deutsche Bevölkerung.

Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft unterstützen die Menschen mit Notunterkünften, medizinischer Versorgung und Maßnahmen zur Verbesserung der Hygienesituation. In dieser Woche finden Bedarfsermittlungen statt, um besser einschätzen zu können, welche Art Hilfe am Nötigsten ist. Dabei ist der Zugang zu vielen Camps mitunter schwierig bis unmöglich.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet dringend um Spenden für die weltweite Nothilfe

Spenden-Stichwort: Nothilfe weltweit
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
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© Aktion Deutschland Hilft: Spenden für Flüchtlinge in Sri Lanka