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Erdbeben JapanTsunamigefahr: Katastrophenvorsorge hat Schlimmeres verhindert

14-03-2011

Aktion Deutschland Hilft bilanziert glimpflichen Ausgang für Pazifik Region

Nach dem Erdebeben in Japan versetzten Tsunamiwarnungen für insgesamt 20 Länder der Pazifikregion die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft, von denen viele bereits seit Jahren in den betroffenen Regionen tätig sind, in hohe Alarmbereitschaft.

Dank der geringen Auswirkungen des Seebebens und der erfolgreichen Umsetzung von Katastrophenvorsorge-Projekten, vor allem in den südlichen Pazifik-Ländern, konnten aber Todesopfer und verheerende Schäden verhindert werden.

Bündnispartner World Vision betont die Dringlichkeit der Katastrophenvorsorge im Hinblick auf die Ereignisse in Indonesien: „In allen Regionen, in denen wir tätig sind und die von Katastrophen betroffen sind, muss es regelmäßige KatastrophenschutzÜbungen geben“, erklärt Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. „Dadurch wurden kurz nach der Tsunamiwarnung schnell viele Menschen informiert und konnten sich so in höher gelegene Regionen retten.“

Auch Malteser International, das seit 2010 in West-Papua mit Katastrophenvorsorge- Maßnahmen rund 10.000 Menschen in elf Standorten auf solche Ereignisse vorbereitet, zieht positive Bilanz: Alle elf Projektdörfer der Malteser wurden frühzeitig gewarnt und durch die Katastrophenvorsorge-Komitees vorbereitet.

Die Menschen wurden evakuiert und konnten inzwischen wieder in ihre Dörfer zurückkehren. Aktion Deutschland Hilft hat sich zum Ziel gesetzt, mit Katastrophenvorsorge Menschen, die zum Teil immer wieder von Naturkatastrophen betroffen sind, nachhaltig zu helfen und erkennt in der Vorsorge einen festen Bestandteil der Wiederaufbauarbeit, die internationale Hilfsorganisationen bei weltweiten Katastrophen leisten müssen. Die Dringlichkeit dieser Maßnahmen ist nicht zuletzt durch die aktuellen Auswirkungen und den glimpflichen Ausgang der Tsunamiwarnungen für die südliche Pazifikregion deutlich geworden.

Zu diesem Zweck stellt Aktion Deutschland Hilft für Katastrophenvorsorge Spenden aus einem Nothilfefond zu Verfügung. Weitere Informationen zu den Maßnahmen der Katastrophenvorsorge finden Sie hier.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
bittet um Spenden für die Katastrophenvorsorge:

Spenden-Stichwort: Katastrophenvorsorge
Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
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Erdbeben in Japan, Tsunamialarm im Pazifik