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„Ich will wissen, wie es ist, mitten drin zu sein“
© CARE

Prominente helfen„Ich will wissen, wie es ist, mitten drin zu sein“

22-10-2015

Steffen Groth ist Schauspieler, bekannt durch Traumschiff, Großstadtrevier, Doctor’s Diary und zahlreiche Kinoproduktionen. Privat liebt er das Reisen und engagiert sich für das Bündnismitglied CARE.

Seine drehfreien Tage nutzt Steffen Groth immer wieder, um sich in CARE-Projekten ein Bild von der humanitären Lage in verschiedenen Ländern zu machen. Er hilft auf seine ganz persönliche Weise: Durch das Produzieren von Kurzfilmen zur CARE- Arbeit, durch Auftritte in der Öffentlichkeit oder wie kürzlich im Kosovo durch einen Schauspiel-Workshop, der die Gewaltbereitschaft und das Männerbild arbeitsloser Jugendlicher gehörig auf den Kopf stellte.

Hilfe für arme, notleidende und benachteiligte Menschen weltweit

„Ich habe nach einer Organisation gesucht, bei der ich mit dem, was ich tue, etwas bewegen kann“, sagt Steffen Groth. „Ich möchte wissen, wie es ist, zu helfen und mittendrin zu sein.“ CARE –bekannt durch das CARE-Paket, das auch im Nachkriegsdeutschland millionenfach Hilfe brachte – ist heute eine der großen internationalen und unabhängigen Hilfsorganisationen und kämpft gegen Not, Armut und Benachteiligung in über 90 Ländern. In Kriegs- und Katastrophengebieten wie aktuell in Syrien, im Südsudan, in den Ebola-Gebieten Westafrikas, in der Sahelzone und in Somalia leistet CARE konkrete Hilfe.

„Wenn die schlimmste Not gelindert ist, Frieden Einzug hält und sich die Kameras der Welt anderen Schauplätzen zuwenden, fängt unsere Arbeit vor Ort erst richtig an“, sagt Stefan Ewers, Vorstand vom CARE Deutschland-Luxemburg e. V. „Dann widmen wir uns der schwierigen Aufgabe, den Wiederaufbau zu gestalten, Entwicklung anzuschieben, zurückkehrende Flüchtlinge zu integrieren und von Gewalt traumatisierten Menschen zu einem friedlichen Miteinander zu verhelfen. Theater kann hier viel bewegen. Dass ein Schauspieler wie Steffen Groth uns dabei unterstützt, ist großartig!“

Gewaltbereitschaft durch Theaterspiel senken

„Ich war sehr aufgeregt, als ich das Flugzeug nach Priština, der Hauptstadt des Kosovo bestieg, um dort einen Theater- Workshop mit Jugendlichen zu machen, die sich sonst eher für Hundekämpfe interessieren“, sagt Steffen Groth. „Wie in vielen Nachkriegsgesellschaften ist die Gewaltbereitschaft im Kosovo groß. CARE führt hier deshalb ein Projekt durch, das sich besonders an männliche Jugendliche richtet: Es stellt Gewalt, Drogenmissbrauch und gängige Geschlechterrollen in Frage und zeigt Alternativen für mehr Frieden auf. Meine Aufgabe war es, Jungs über das Theaterspielen einen Perspektivwechsel zu ermöglichen. Dazu eine Perücke aufzusetzen, sich auch mal die Lippen zu schminken und eine Frau zu spielen, war für sie zunächst undenkbar“, so Groth.

Zehn Tage lang ließ sich der Schauspieler intensiv auf die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen ein, lernte mit ihnen zu beten, zu rappen und brachte mit ihnen schließlich ein Theaterstück auf die Bühne, das alle bewegte – auch im Kopf.

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