AktionenJournalistenseminar Nothilfe und globaler Klimawandel

29-06-2008

Das Rote Rathaus in Berlin diente am 9. November 2007 als Veranstaltungsort für ein Seminar, das sich einem drängenden und höchst akuten Thema widmete: dem Klimawandel. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die zunehmende Zahl verheerender Naturkatastrophen die Aufgaben von Hilfsorganisationen verändern. Auf Einladung von Aktion Deutschland Hilft hatten sich Journalisten aus dem gesamten Bundesgebiet eingefunden, um über die vielfältigen Aspekte des Themas zu diskutieren. Für reichlich Gesprächsstoff sorgten dabei die einführenden Referate: Dr. Hans-Martin Füssel vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) informierte über den aktuellen Stand der Wissenschaft, Thomas Loster von der Münchner Rück Stiftung sprach über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökonomie und Ursula Müller, Leiterin des Arbeitsstabes Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, befasste sich mit möglichen Folgen für die internationale Sicherheit.

In einer zweiten Runde sprachen Vertreter unserer Mitgliedsorganisationen HELP, World Vision, AWO International, ADRA, Malteser International sowie CARE Deutschland-Luxemburg über ihre klimabezogenen Projekte und ihre vielfältigen Erfahrungen mit den Medien. Der letzte Punkt diente als Überleitung zur Abschlussdiskussion, bei der es unter dem Titel "Hilfe, die Helfer kommen" um das Verhältnis zwischen den Berichterstattern und den Vertretern der Hilfsorganisationen ging. Auf dem Podium diskutierten dabei Sabine Bohland (WDR), Manfred Ladwig (SWR, Netzwerk Recherche), Christoph Link (Stuttgarter Zeitung), und Christoph Ernesti (Aktion Deutschland Hilft). Die Tagesmoderation hatte Britta Fecke vom Deutschlandfunk übernommen.

  • Hier finden Sie Bilder vom Seminar 

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