Zyklon Birma / MyanmarCARE stockt Hilfe auf 100.000 € auf

13-05-2008

Die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg hat ihre Hilfe für die vom Zyklon betroffenen Regionen in Myanmar auf 100.000 Euro aufgestockt. Dennoch wird dieses Geld nach Einschätzung von CARE-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Jamann bei weitem nicht ausreichen. Er rechnet mit einem „jahrelangen Aufbau nach dem schrecklichen Zyklon in Myanmar“. Jamann erklärte dazu in Bonn, selbstverständlich gehe es jetzt darum, „den Wirbelsturmopfern das Überleben zu sichern“. Gleichzeitig müsse alles unternommen werde, „damit die Menschen auf eine solche Katastrophe besser vorbereitet sind“.

Jamann bestätigte die nach wie vor „extrem schwierige Informationslage“. Dennoch gäbe es immer wieder „Schleusen der Kommunikation“. Danach werde möglicherweise mit „einem weiteren Anstieg der Todeszahlen gerechnet werden müssen“, so Jamann.

CARE wird – sobald dies möglich ist – gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm WFP mit der Verteilung von Nahrungsmittel beginnen. Dazu werden nach Einschätzung von CARE auch möglicherweise eine „regelrechte Luftbrücke“ erforderlich sein.

Ebenso wichtig wie Lebensmittelversorgung ist nach CARE-Einschätzung das Reinigen des Wassers. Jamann: „Gerade die ohnehin bereits mangelernährten und kranken Frauen und Kinder wären von verschmutztem Wasser unmittelbar betroffen.“

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