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Einsatzgebiet Erdbeben Peru

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Erdbeben Peru

medeor bringt zweite Hilfslieferung auf den Weg

Medikamente im Helikopter 300px Bei dem verheerenden Erdbeben in Peru sind über 500 Menschen gestorben und etwa 100.000 Menschen obdachlos geworden. „Die Überlebenden leiden an Knochenbrüchen, Quetschungen und sind traumatisiert“, schildert Steffen Richter von der Ärzteorganisation humedica den Kollegen bei medeor die Situation. „Wir brauchen ganz dringend Schmerzmittel und Gips.“

Noch heute wird medeor eine zweite große Hilfslieferung mit einem Gewicht von über einer Tonne per Luftfracht auf den Weg bringen, enthalten sind vor allem Gips, Schmerzmittel und Antibiotika. Die Hilfspakete werden von Lima aus in die 200 Kilometer entfernt gelegene Hafenstadt Pisco transportiert und kommen in dem Armenviertel San Miguel zum Einsatz. Das 250.000 Einwohner zählende Pisco zählt zu den am schwersten getroffenen Regionen. Weil über 80 Prozent aller Gebäude der Stadt zerstört worden sind, müssen viele Menschen seit Tagen unter freien Himmel schlafen. Um die teilweise schwerverletzten Menschen zu behandeln, haben Helfer bereits ein großes Zelt als Gesundheitszentrum aufgebaut. Strom und Wasser sind seit Tagen abgestellt, die deutschen Helfer können jedoch einen Stromgenerator nutzen.

Insgesamt hat medeor bisher über dreieinhalb Tonnen mit den lebenswichtigen Medikamenten im Wert von 35.000 Euro für die Opfer in Peru zusammengestellt. Weitere Hilfslieferungen werden vorbereitet.