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Video zum Thema:
Interview: Heinrich Schulz von HELP
Erdbeben Peru
Jahrestag des Erdbebens von 2007

Am 15. August 2007 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 die peruanische Küstenregion um die Städte Pisco, Ica und Chincha und zerstörte mehr als 75.000 Häuser oder Wohnungen ganz oder teilweise. 510 Menschen wurden getötet, 1.600 Menschen verletzt. Pisco wurde zu 80% zerstört. Das Erdbeben war damit das schwerste seit 25 Jahren in Peru.
Wenige Stunden nach dem Beben hat HELP – Hilfe zur Selbsthilfe im August 2007 ein Nothilfe-Team in die Erdbebenregion entsandt und erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet. In Kooperation mit der lokalen Organisation PREDES wurden zunächst aus Spendenmitteln 40 Notunterkünfte für obdachlose Familien zum Schutz vor Kälte und Regen errichtet. Später folgten stabilere und erdbebensichere Wohnmodule für 30 weitere Familien, so dass insgesamt 70 Familien oder 380 Personen unterstützt werden konnten. HELP setzte insgesamt 80.000 Euro aus Spendenmitteln und aus Mitteln der Neuapostolischen Kirche karitativ (NAK) für die Erdbebenhilfe in Peru ein.
„Doch die Lage für viele Menschen in der Erdbebenregion ist noch immer schlecht. Zwar hat der Staat großzügige Wiederaufbauhilfen zugesagt, doch bisher wurden bei weitem nicht alle betroffenen Familien erreicht. Vor allem der Wiederaufbau der zum Teil völlig zerstörten öffentlichen Infrastruktur geht nur schleppend voran. Zum Jahrestag werden deshalb Proteste der Bewohner erwartet,“ berichtet der stellvertretende Geschäftsführer von HELP, Heinz Bitsch, der sich zurzeit in Peru aufhält. HELP plant deshalb mit seinem Partner PREDES weitere Hilfe für die Erdbebenopfer.
© Aktion-Deutschland-Hilft: Erdbeben Peru Spenden & helfen






