Erdbeben Haiti: Weizsäcker: „Haiti zeigt, dass die Weltgemeinschaft zusammenstehen
kann“ Bonn, 3. Februar 2010.– Richard von Weizsäcker, ehemaliger Bundespräsident sowie
Schirmherr von Aktion Deutschland Hilft, zeigt sich von der Hilfsbereitschaft der
Deutschen, die sich solidarisch mit den Menschen in Haiti zeigen, zutiefst beeindruckt.
„Wir fühlen Trauer und Fassungslosigkeit. Dennoch zeigt diese Katastrophe auch eines:
Die Weltgemeinschaft kann zusammenstehen, um Mitmenschen in Not schnelle und
effektive Hilfe zukommen zu lassen“, sagt Weizsäcker. Über die Nothilfe hinaus müsse
Haiti jetzt aber auch darin unterstützt werden, den Wiederaufbau der Häuser und Straßen
genauso voranzutreiben wie den Aufbau stabiler politischer Strukturen. Regierungen
müssten dabei mit Hilfsorganisationen zusammenarbeiten. „Die Mitgliedsorganisationen
von Aktion Deutschland Hilft sind von Anfang an vor Ort im Einsatz für die Menschen. Auf
diese Helfer können wir stolz sein. Den Spendenaufruf des Bündnisses unterstütze ich
nachhaltig – gemeinsam mit den Kuratoriumsmitgliedern.“
Denn auch das prominent besetzte Kuratorium von Aktion Deutschland Hilft setzte sich in
den letzten drei Wochen intensiv für die Opfer der Erdbebenkatastrophe ein. So rief der
Kuratoriumsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier (SPD) genauso zu Spenden auf, wie
seine Gremiumskolleginnen und -kollegen. Regine Sixt (Sixt Autovermietung), Ingrid
Hofmann (Hofmann Personal), Christoph Strässer (SPD/MdB), Jürgen Koppelin
(FDP/MdB) und Peter Clever (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände)
baten die Bundesbürger auf den Startseiten der Websites sixt.de, hofmann.info, spdmuenster.
de, fdp.de und arbeitgeber.de um Spenden.
Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement ist zwar nicht im Kuratorium
des Bündnisses, hat aber dennoch seine guten Kontakte genutzt und zahlreiche
Unternehmen angeschrieben und um Unterstützung gebeten.
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