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Dürren - schleichende Naturkatastrophen

Interaktive Klimakarte

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Kurzinfo: Dürren – eine Folge des Klimawandels

Verstärkung des Treibhauseffekts ⇒ Atmosphäre heizt sich auf ⇒ Häufung von Extremwetterereignissen ⇒ vermehrte Regenausfälle ⇒ häufiger auftretende Dürren

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  • 17. Juni: Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre
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Dürre

Dürren weltweit - eine Folge des Klimawandels

Dürren weltweit

Rissiger Boden, trockene, steinige Erde soweit das Auge reicht und keine Regenwolke am Himmel. Dürren verbindet man in erster Linie mit Afrika. Vorwiegend südlich der Sahara kommt es immer wieder zu Dürrekatastrophen, wie im Jahr 2011 am Horn von Afrika und 2012 in Westafrika und der Sahelzone. Von denen mit einer Dürre häufig einhergehenden Hungersnöten sind in Afrika immer wieder Millionen von Menschen betroffen.

Doch Dürren sind nicht nur ein Problem in Afrika. Weltweit haben Menschen immer wieder mit extremer Trockenheit und Wassermangel zu kämpfen, sei es im Osten Australiens, in Teilen Mexikos, in Nordchina oder im Mittleren Westen der USA. Auch Teile Europas zählen mittlerweile zu dürregefährdeten Regionen der Erde. 2003 forderte rund ums Mittelmeer eine Hitzewelle 70.000 Tote, betroffen waren in erster Linie Norditalien, Griechenland, Spanien und Portugal.

Die Dürre, die immer weitere Gebiete der Erde bedroht, steht auch im Zusammenhang mit dem vielbesprochenen Klimawandel. Schon lange wird gewarnt, seit Jahrzehnten werden Maßnahmen beschlossen, um den Klimawandel Einhalt zu gebieten, immer wieder wird von Neuem diskutiert, was zu tun ist, jetzt wird von einigen Seiten bedingt Entwarnung gegeben, was andernorts berechtigterweise mit heftiger Gegenwehr quittiert wird. Denn soviel auch kontrovers darüber diskutiert wird, eines ist klar: Der Klimawandel ist bereits in vollem Gange.

Durch menschliche Aktivitäten wie industrielle Produktion, Flugverkehr, Autoabgase und Viehzucht wird der Treibhauseffekt verstärkt. Die Atmosphäre heizt sich zunehmend auf, auf der Erde wird es immer wärmer. Das hat enorme Folgen. Immer häufiger kommt es infolge der klimatischen Veränderungen zu Starkniederschlägen, Tropenstürmen und Überschwemmungen. Im Zusammenhang mit der Vielzahl der Extremwetterereignisse können auch Dürren als eine Folge des Klimawandels gesehen werden. Die Gebiete rund um den Äquator, wo die Sonneneinstrahlung am größten ist, sind dabei am schwersten betroffen. Immer öfter bleibt der Regen in diesen Gebieten aus, Ernteausfälle sind die Folge. Auch die Abstände zwischen den einzelnen Dürreperioden werden immer kürzer, die Dürren selbst immer gravierender.

Die interaktive Klimakarte zeigt die durch den Klimawandel gefährdeten Regionen der Erde.

Vor allem die Menschen in ländlichen Gebieten in Entwicklungsländern, die den Klimawandel am wenigsten verschulden, sind die Leidtragenden der Entwicklung. Den verheerenden Hungerkatastrophen, die in diesen Regionen häufig mit den Dürreperioden einhergehen, muss vorgebeugt werden. Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika müssen sich besser an den Klimawandel anpassen können. Der fortschreitende Klimawandel fordert somit auch ein erhöhtes Maß an Katastrophenvorsorge in den dürregefährdeten Gebieten.

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