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Interviews zum Thema:
Heribert Scharrenbroich zur Lage in Birma/Myanmar
Interview mit Heiner Brand
Zyklon Birma / Myanmar
Johanniter entsenden weitere Helfer nach Birma
Nach der Öffnung des Katastrophengebietes für ausländische Helfer werden die Johanniter am Dienstag, 27. Mai, ein weiteres Einsatz-Team nach Birma schicken. Die Johanniter-Helfer in Rangun kamen unterdessen bei ihrer Fahrt ins Irrawaddy-Delta problemlos durch alle Militärkontrollen.
Das neue Team wird geleitet von Eva Philipps (Sumatra/Frankfurt/Main), die nach dem Tsunami 2004 die Wiederaufbauhilfe der Johanniter in Indonesien koordinierte. Zu den Helfern gehören weiter die Rettungsassistenten Dirk Rauer (Gräfenhainichen/Sachsen- Anhalt) und Detlef Burczyk (Neuenhagen/Brandenburg), der Sanitäter und Journalist Alexander Richter (Hamburg) und der Logistiker Stefan Titze (Straußberg/Brandenburg).
Die Johanniter konnten ein erstes Helfer-Team bereits eine Woche nach dem Wirbelsturm ins Land bringen, ein zweites folgte kurz darauf. Die Teams koordinierten von Rangun aus ihre medizinische Hilfe und arbeiteten dabei eng mit Partnerorganisationen von Aktion Deutschland Hilft zusammen, insbesondere mit ADRA Deutschland. Mit lokalen Helfern war es möglich, die benötigten Medikamente zu den Betroffenen ins Delta zu bringen.
Von den Johannitern unterstützte einheimische Ärzte berichteten am Wochenende, dass die Menschen im Delta vor allem etwas zu essen bräuchten. Viele litten unter Psycho-Traumata. Sie zitterten und hätten Albträume. Dass sie ihre Angehörigen nicht nach den Ritualen der buddhistischen Tradition bestatten konnten, erschwere ihre psychische Lage.
Die Johanniter sind Mitglied von Aktion Deutschland Hilft (ADH). Für die Opfer des Zyklons ist ADH dringend auf Spenden angewiesen:
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