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Zyklon Bangladesch

Johanniter erweitern Hilfe für Flutopfer in Bangladesch

Die Johanniter erweitern ihre Hilfe für die vom Zyklon „Sidr“ betroffenen Menschen in Bangladesch. Sie werden in den nächsten Tagen Chlortabletten und Micropur-Pulver zur Trinkwasseraufbereitung verteilen. „Durch verschmutztes Wasser hat die Zahl der Menschen, die an Durchfall, aber auch an Hautproblemen leiden, stark zugenommen“, berichtet der Würzburger Johanniter-Arzt Dr. Gerald Ripberger aus dem Katastrophengebiet. Häufig müssen außerdem Knochenbrüche versorgt werden. Ripberger war bislang mit der lokalen Hilfsorganisation BRAC unterwegs, behandelte Kranke und verteilte Medikamente, Infusionen und Verbandmaterial.

Globetrotter Würzburg spendete heute den Johannitern Micropur-Pulver im Wert von rund 14.000 Euro. Mit dem Pulver können sich 140 000 Menschen einen Monat sauberes Trinkwasser zubereiten. Die 520.000 Chlortabletten, die Anfang der kommenden Woche verteilt werden, reichen für die einmonatige Trinkwasserversorgung von rund 60 000 Hilfebedürftigen.

Nach neuesten Angaben kostete der Zyklon, der vor zwei Wochen über Bangladesch hinwegfegte, mehr als 4000 Menschen das Leben. Schätzungsweise 8,5 Millionen Einwohner sind von der Naturkatastrophe betroffen.

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