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Katastrophen Südostasien
Taifun Parma: Schwere Verwüstungen im Norden der philippinischen Insel Luzon
Nachdem der Taifun Parma in den vergangenen Stunden über den Norden der philippinischen Insel Luzon gerast ist, berichtet eine Mitarbeiterin der Kinderhilfsorganisation World Vision über schwere Verwüstungen in der Provinz Cagayan. Fe Olonan, World Vision Programm Managerin erläutert, die Hauptstadt der Provinz, Tuguegarao, sei schwer von dem Taifun getroffen worden. Er sei teilweise mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 200 Stundenkilometern über das Land gefegt. Hausdächer seien durch die Gegend geflogen.
Fe Olonan erläutert: „Wir gehen davon aus, dass es in der Provinz schwere Schäden gibt. Sorgen machen wir uns auch um Menschen, die in niedrig gelegenen Gegenden rund um den Cagayan Fluss wohnen. Wir warten nicht, bis die Sonne aufgeht, sondern werden noch in der Nacht mit der Verteilung von Reis und anderen Nahrungsmitteln beginnen. World Vision hat 350 Sack Reis zur Verfügung gestellt“, sagt Olonan. „Allerdings können wir derzeit noch nicht das volle Ausmaß der Zerstörungen übersehen.“ Sobald der Sturm nachgelassen hat, wollen sich World Vision Mitarbeiter auf den Weg machen. Auch soll ein erstes Erkundungsteam auf den Weg geschickt werden, um den Bedarf zu ermitteln und den Grad der Zerstörung festzustellen. In küstennahen Gebieten in der Provinz Cagayan leben etwa 10 Millionen Menschen.
Bevor der Sturm um 15 Uhr Ortszeit über die Insel hereinbrach, waren zahlreiche Familien aus gefährdeten Gegenden in Sicherheit gebracht worden. Erst vor wenigen Tagen hatte der Taifun Ketsana vier Länder in Asien verwüstet und viele Regionen überschwemmt. Viele Bauern haben ihre Ernte verloren, viele Menschen ihr ganzes Hab und Gut. Daher wird in den betroffenen Ländern noch viele Monate Hilfe nötig sein.
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