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Katastrophen Südostasien
Medizinische Versorgung für 30 000 Erdbebenopfer
Ein Team der Johanniter-Unfall-Hilfe hat heute Hilfsgüter für die medizinische Notversorgung an das M.-Djamil-Hospital in Padang übergeben, mit denen 30.000 Patienten einen Monat lang versorgt werden können. Das größte Krankenhaus der Stadt erhielt dringend benötigte Medikamente, Sterilisationstechnik und eine Grundausstattung an chirurgischen Instrumenten.
Das M.-Djamil-Hospital in der Stadt Padang, die nur 30 Kilometer vom Epizentrum des schweren Erdbebens am 30. September entfernt liegt, wurde stark beschädigt. „Von den ehemals 14 Operationssälen können momentan vier zumindest provisorisch wieder betrieben werden“ berichtet Johanniter-Helferin Elena Lutzke (28) aus Padang. Weniger stark beschädigte Verwaltungsgebäude des Krankenhauses wurden zu Behandlungszimmern umfunktioniert. Die Versorgung mit Strom und Wasser ist noch immer unterbrochen.
Das Johanniter-Team ist jetzt mit Zelten und anderen Hilfsgütern auf dem Weg in die fast völlig zerstörte Stadt Parianam, die nördlich von Padang und noch näher am Epizentrum des Bebens liegt.
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