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Flut Jakarta

Statement ADH

Bilder in den Medien zeigen die dramatische Situation der durch die Überschwemmungen in Jakarta obdachlos gewordenen Menschen.

Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft wie ADRA, der ASB oder CARE International Deutschland greifen auf vorhandene Strukturen zurück, um schnell Katastrophenhilfe zu leisten.

Unsere Kollegen vor Ort berichten, dass besonders die Armenviertel von Jakarta und umliegende Dörfer der Überschwemmung stark betroffen in sind. Dabei geht es nicht nur um die Überflutung von Häusern, sondern auch um die Überschwemmung von Reisfeldern, deren Ernte nun zerstört ist.

Vorrangig ist bei der Hilfe unserer Mitgliedsorganisationen, die Menschen in Notunterkünften zu versorgen und der Verbreitung von Krankheiten vorzubeugen, vor allem durch die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser.

„Es werden Stimmen laut, die die Situation in Jakarta jetzt mit der in New Orleans 2005 vergleichen. Vorwürfe gegen die indonesischen Behörden nehmen zu“, konstatiert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. „Wir werden im Augenblick nicht als Bündnis aktiv. Es gab kein offizielles Hilfegesuch der indonesischen Regierung und von unseren Kollegen vor Ort hören wir, dass sie zusammen mit einheimischen Kräften bereits Hilfe leisten. Wir gehen davon aus, dass eine Metropole wie Jakarta in der Lage ist, die Schwierigkeiten weitestgehend selbst zu bewerkstelligen.“

© Aktion Deutschland Hilft: Flut Jakarta - Spenden weiterhin benötigt