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Radiobeitrag:
Ein Arzt kämpft gegen den Hunger
Flüchtlinge Kongo
Humanitäre Arbeit unter Einschränkungen wieder möglich.
Was die Kampfhandlungen angeht, hat sich die Situation in der umkämpften ostkongolesischen Region Nord-Kivu über das Wochenende etwas entspannt - nun wird auch die humanitäre Notlage der Flüchtlinge immer deutlicher.
Alleine in der Region Minova befinden sich seit Wochen rund 55.000 Vertriebene, von denen viele sexuelle Misshandlungen und schwere Plünderungen erfahren haben - Mitarbeiter von Malteser International haben die psychologische Betreuung der Betroffenen übernommen. Auch den Experten von Handicap International ist es nun wieder möglich, in die Flüchtlingslager zurückzukehren und ihre Arbeit aufzunehmen. Das Augenmerk richtet sich dabei auf besonders betroffene Gruppen, darunter zum Beispiel Menschen mit Behinderung und ältere Menschen.
Unterdessen kümmern sich die Johanniter um einen akuten Nahrungsmittelengpass, der in dem von ihnen unterstützten Krankenhaus im 60 Kilometer von Goma entfernten Kitchanga eingetreten ist; die medizinische Versorgung der Klinik läuft unvermindert weiter.
CARE unterstützt in Goma knapp 1700 Flüchtlinge in behelfsmäßigen Unterkünften, die keinerlei Zugang zu sauberem Wasser haben und die ansonsten von Hilfe abgeschnitten sind. Sie werden zudem mit Decken, Küchenutensilien, Hygieneartikeln und Plastikplanen zum Schutz vor Regen versorgt. Auch World Vision wird in Kürze mit der Verteilung von Hilfsgütern beginnen.
Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sind teilweise seit vielen Jahren in der Demokratischen Republik Kongo mit Projekten im medizinischen und sozialen Bereich vertreten.
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