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Vergessener Notruf: Nach dem Hunger kommt jetzt die Cholera. Simbabwe hat schon über 500 Tote durch die Epidemie zu beklagen. Mit weiteren 12 000 Infizierten ist das marode Gesundheitssystem völlig überfordert. Viele Krankenhäuser sind geschlossen, da der öffentliche Dienst kollabiert ist.
Jetzt wurde der nationale Notstand ausgerufen und um ausländische Hilfe gebeten. Ursachen für die Epidemie sind wahrscheinlich die ungenügende Trinkwasserversorgung und die mangelhafte Abwasseraufbereitung. 5,5 Millionen Menschen leben in Simbabwe unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. Auch im Nachbarland Südafrika gibt es bereits mehrere Todesfälle durch Cholera.
Aktion Deutschland Hilft vor Ort: World Vision unterstützt seit Jahren mehrere Regionalentwicklungsprogramme in verschiedenen Regionen des Landes. Außerdem ist World Vision im Bereich der Wasserversorgung der ländlichen Bevölkerung im Süden des Landes tätig. CARE versorgt Kranke mit therapeutischen Nahrungsmitteln, die einfach zuzubereiten sind und einen hohen Nährstoffgehalt aufweisen.
Die Johanniter lieferten von April bis Dezember 2007 in den Provinzen Matabeleland Nord und Süd, Midlands und Masvingo Medikamente an fünf Missionskrankenhäuser. Zusätzlich veranstalten sie mit ihrer Schwesterorganisation St. John Association of Zimbabwe kostenlose Trainings zum Thema Home Based Care. action medeor versorgt in den Ortschaften/Regionen Chinhoyi, Mvuma, Harare, Hwange, Jerera, Bulawayo, Charandura, Centenary, Troutbeck und Masvingo Krankenstationen und Krankenhäuser mit Medikamenten und medizinischem Equipment.
HELP – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. baut unterdessen verschiedene Projekte weiter aus, zum Beispiel Nahrungsmittelprogramme für HIV/AIDS-Patienten, den Wiederaufbau der Wasserversorgung und den Einsatz von Solaranlagen. Zudem fördert HELP das Konzept der konservierenden Landwirtschaft, indem Saatgut und Düngemittel verteilt werden, den Menschen aber vor allem anhand von Workshops die Grundlagen vermittelt werden, wie sie trotz der geringen Ressourcen im Land den bestmöglichen Nutzen aus der zur Verfügung stehenden Fläche ziehen können. |
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Die Lage im Land – aus Sicht von EstherDas Dorf Chirikure und der erste HoffnungsschimmerHIV – drei Buchstaben, die für eine ebenso unerbittliche wie grausame Viruserkrankung stehen. Eine Viruserkrankung, die dort, wo die 32-jährige Esther Madambi lebt, zum Alltag der Menschen gehört. |
















