Die Gewinner des Wettbewerbs:Rahel Klein & Jannis Carmesin

Journalistenwettbewerb Humanitäre HilfeJournalistenwettbewerb Humanitäre Hilfe: Die Gewinner stehen fest

29-04-2016

Nachwuchsjournalisten aus Köln und Bonn überzeugen mit multimedialen Reportagen aus Nepal und Ostafrika

Wie kann über Humanitäre Katastrophen informativ und gleichzeitig spannend berichtet werden? Zu dieser Frage lobte Aktion Deutschland Hilft vor dem Hintergrund des ersten Weltgipfels für Humanitäre Hilfe (World Humanitarian Summit) den ersten „Journalistenwettbewerb Humanitäre Hilfe“ aus. Finanzielle Unterstützungen erhielt das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen dabei vom Auswärtigen Amt. Mit ihren multimedialen Reportagen aus Nepal (http://www.nepal-earthquake.de) sowie Ostafrika (http://www.ostafrika.tilda.ws)  überzeugten die beiden Nachwuchsjournalisten Rahel Klein aus Bonn und Jannis Carmesin aus Köln die vierköpfige Jury des Wettbewerbs.

Gewinner nehmen am Weltgipfel für Humanitäre Hilfe teil

Bei der Preisverleihung im ARD-Hauptstadtstudio am Donnerstag, den 28. April, überreichte Christoph Strässer, ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe als Schirmherr des Wettbewerbs den beiden Gewinnern ihren Preis: Die Teilnahme am ersten Weltgipfel für Humanitäre Hilfe in Istanbul am 23. und 24. Mai 2016. Die Berlinerin Christina Özlem Geisler erhielt zudem eine Belobigung für den besten Einsatz von Social Media in ihrer multimedialen Reportage aus den Philippinen.

Gewinner: Rahel Klein und Jannis Carmesin

„Rahel Klein beherrscht souverän das journalistische Handwerkszeug und hat alle Möglichkeiten des Multimedia-Formats genutzt, in dem sie ihre Reportage umgesetzt hat. Entstanden ist dadurch eine Webreportage, die die Jury überzeugt hat“ , lobt Jurymitglied Marion Dilg vom Südwestrundfunk den Beitrag aus Nepal in ihrer Laudatio. Über die Reportage aus Ostafrika sagt Jörg Sadrozinski, Leiter der deutschen Journalistenschule und ebenfalls Jurymitglied: „Die Geschichten von Jannis Carmesin fesseln den Leser durchgehend von Anfang bis zum Ende, er beweist ein gutes Timing für Länge und Dramaturgie.“

Neue Formen der multimedialen Berichterstattung

„Ziel dieses ersten „Journalistenwettbewerbs Humanitäre Hilfe“ ist es, neue Formen der multimedialen Berichterstattung über Katastrophen zu entwickeln. Ob bei Überschwemmungen, Erdbeben oder menschengemachten humanitären Katastrophen – interessante und gut verständliche Informationen sind wichtig, um für die Betroffenen und ihre Situation zu sensibilisieren“, betont Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von „Aktion Deutschland Hilft“.

Mehrere Dutzend Nachwuchsjournalisten/innen aus ganz Deutschland folgten in der ersten Phase des Wettbewerbs im Juli 2015 dem Aufruf zur Bewerbung. Sechs Nominierte erhielten daraufhin die Möglichkeit, Hilfsprojekte in der ganzen Welt zu besuchen. Das Ziel dieser Reisen: die Erstellung von multimedialen Beiträgen. Unter anderem in Jordanien, Guatemala und Kenia entstandenen so Fotos, Videos und Texte, die die Situation der Menschen vor Ort und die Arbeitsweise der Hilfsorganisationen darstellen. Diese sechs Wettbewerbsbeiträge wurden in der zweiten Wettbewerbsphase von den Jurymitgliedern Marion Dilg (SWR), Jörg Sadrozinski (Leiter Deutsche Journalistenschule), Jürgen Lieser (Diplompädagoge) und Manuela Roßbach (Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft) bewertet und die Gewinner ausgewählt.

Hier finden Sie alle sechs Nominierten, die Ziele der Recherchereisen und die beteiligten Hilfsorganisationen auf einen Blick: