In Nairobi steht ein Junge, der ein Fußballtrikot trägt.
© CARE

CAREFlügel für Kinder im Slum

Im Korogocho Slum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi arbeiten viele Kinder und Jugendliche auf der Müllhalde, anstatt in die Schule zu gehen. Ihr Alltag ist das Leben auf der Straße, oft im Zusammenschluss kleinkrimineller Gangs. Doch CARE und sein lokaler Partner Ayiera Iniative zeigt ihnen einen Ausweg.

Eine Alternative zum Leben auf der Straße für 750 Slumkinder

Das tägliche Überleben im Slum von Nairobi ist hart und lässt kaum Zeit, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Und doch zementiert jeder verpasste Schultag das Schicksal der Kinder im Slum von Korogocho: Ohne Bildung haben sie kaum Chancen, dem gefährlichen Kreislauf aus Armut und Kriminalität zu entkommen.

Seit sechs Jahren engagiert sich CARE für die Slumkinder und holt diese erfolgreich von der Straße auf die Schulbänke: Kostenlose Sport- und Bildungsangebote bieten den Jungen und Mädchen eine sinnvolle und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung in einer Umgebung, in der sie sicher aufgehoben sind. In diesem Umfeld erfahren sie Freundschaft innerhalb ihrer Sportteams ebenso wie Zuwendung, Hilfestellung und Ermutigung zum Schulbesuch durch die Sozialarbeiter. Hier erleben sie vielleicht zum ersten Mal, dass es auch eine andere Zukunft für sie geben kann als die im Slum. Warme Mahlzeiten sorgen dafür, dass die Kinder nicht mit leerem Magen nach Hause müssen.

Fußball spielende Kinder in Nairobi.
© CARE


Soziale Kompetenzen durch Fußball


Seit Projektbeginn haben bereits über 1.000 Kinder und Jugendliche, viele von ihnen Waisen und Halbwaisen, an den verschiedenen Angeboten teilgenommen und von ihnen profitiert. Durch Fußball und andere Ballsportarten erfahren die Kinder und Jugendlichen soziale Beziehungen und Teamwork, lernen Niederlagen einzustecken und Selbstbewusstsein zu entwickeln. Rücksicht aufeinander zu nehmen und Konflikte gewaltfrei zu lösen gehören dabei zu den wichtigsten Lernerfahrungen. Gleichzeitig dient der Sport für CARE als Brücke, um die Kinder über HIV/AIDS sowie die Gefahren von Drogen, sexualisierter Gewalt und Prostitution aufzuklären.

Durch Förderprogramme werden Bildungschancen eröffnet und so langfristig Perspektiven geschaffen. Seit Projektbeginn werden an jedem Wochenende Unterrichtsstunden in der Sonnenklasse, Mondklasse A und B, Regenbogenklasse sowie Sternenklasse A und B durchgeführt. Neben anderen Fähigkeiten lernen die Jugendlichen, wie sie selbständig ein Kleinstgewerbe aufbauen und betreiben können. Dabei werden grundlegende Wirtschaftskenntnisse wie Buchhaltung, Vermarktung und die Bedeutung von Ersparnissen vermittelt. Auch der Computerunterricht läuft erfolgreich weiter. Die Jugendlichen aus Korogocho erhalten so eine Chance auf dem kenianischen Arbeitsmarkt, die ohne das Programm kaum vorhanden wäre – so erhalten sie Flügel für das eigene Leben.

Aktion Deutschland Hilft, Bündnis deutscher Hilfsorganisationen,
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